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von , über "DSL 6.000" von Arcor , am um 11:57 Uhr

Bruchteil der Leistung zum vollen Preis...

Prinzipiell kann ich nur von Arcor bzw. mitlerweile Vodafone abraten.

Ursprünglich haben wir bei Arcor eine 6000'er DSL Leitung "gekauft", wobei in Arcorverträgen prinzipiell die Klausel enthalten ist, dass Schwankungen in der Internetverbindung möglich und (angeblich) nicht von Arcor zu verantworten sind.

Kurze Zeit lief alles wie es sein sollte, bis aus der 6000'er Leitung plötzlich eine tote Leitung wurde. Nach einer Woche teilte man uns dann mit, dass jenes Problem behoben sei, da angeblich die Telekom zum Spass die Leitungen abgestellt hätte.
Danach war aber nichts mehr mit 6000kbit. Gleichzeitig haben wir unser Heimnetzwerk erweitert und einen neuen Router gekauft.
Nachdem wir mit dem neuen Router gar keine Internetverbindung herstellen konnten, teilte uns Arcor mit unser Router sei defekt, die Leitung in Ordnung. Tatsächlich erzielte aber das Modem alleine bereits nur noch 1000 kbit Leistung.
Des weiteren stellte sich heraus, dass besagtes Arcor-Modem nicht kompatibel ist mit handelsüblichen Routern oder auch defekt, näheres ist uns bis heute leider nicht bekannt.
Einzig sicher ist nur: Arcor hat sich strikt geweigert die Verantwortung für fehlerhafte Technik zu übernehmen. (Übrigens funktioniert der gekaufte Router bei allen anderen Anbietern, die in Verwandten/Bekanntenkreis vorhanden sind, nur nich bei Arcor-Mitleidenden - wir haben ihn daher verschenkt)

Nachdem ein selbst entwickelter Linux-Router und auch das Modem pur nach mehreren Wochen nur knappe 1000 kbit Leistung erbracht haben wollten wir schließlich bei arcor kündigen, man verwies uns jedoch auf die Klausel zur möglichen Leistungsschwankung und damit einhergehend die nicht-kündbarkeit des Vertrages aufgrund von gravierenden Mängeln seitens Arcors.

Ein Anwalt sorgte schließlich dafür das wir nur noch für eine 1000'er Leitung zahlen müssen.
Aber damit noch nicht genug.
Seit mehreren Monaten gibt auch die 1000'er Leitung nur noch 60 bis 70 Kbit her, im Moment sogar nur 50. Zur Erinnerung: gekauft waren eigentlich 6000...

Der absolute Knüller kam jedoch mitte des Jahres:
Der von uns bereits zu dem Zeitpunkt wo der Anwalt eingeschaltet werden musste gekündigte Vertrag wurde seitens Arcor verlängert, da wir nicht fristgerecht gekündigt hätten.
Begründung: Die Kündigung erfolgte VOR einem gewissen Zeitrahmen ohne Vertragsbruch seitens Arcor. sie damit also nicht wirksam.
Das Ende vom Lied: bis Anfang 2012 muss nun der unhaltbare Arcor-Vertrag geduldet werden. Danach haben wir bereits einen neuen Vertrag mit der Telekom geschlossen, welche die Sache dann hoffentlich ein für alle mal regeln wird.

Besonders ärgerlich jedoch der Kundenservice bzw. die Hotline: Da das Internet bei uns im Hause sowohl geschäftlich als auch für die Uni der Kinder dringenst nötig ist und auch gelegentliche größere Downloads nötig macht haben wir natürlich immer wieder die Hotline gewählt um nach mehr Leistung zu Fragen. Darauhfin teile man uns mit das es persönliches Pech wäre, der Sohn doch einfach arbeiten statt studieren solle und ein Job für den man zu Hause Internet benötigt muss ja auch nicht sein, man könne sich doch auch etwas anderes suchen.
Leider wurde danach nicht der Name der Person preisgegeben sonder einfach aufgelegt, so dass auch gegen diese dreiste Unverschämtheit keine Beschwerde eingelegt werden konnte.

Letzten Endes rennt nun die ganze Familie zu unserem Nachbarn (Telekom, 50.000'er Leitung, laut Arcor gar nicht verfügbar) wenn etwas wichtiges/größeres ansteht.

Fazit:
Ich rate allen Menschen, die das Internet mehr als einmal die Woche zum lesen der E-Mails benötigen von arcor ab.
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
Preis-/Leistung

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Zu diesem Bericht wurden bisher 2 Kommentare abgegeben

Kommentar von wilson (Drozella) 08.11.2010 um 14:51 Uhr
Wie bitte? Telekom 50.000er Leitung? Krass!
Kommentar von Rocko Schlacke 08.12.2010 um 19:10 Uhr
Geht mir ähnlich nur ich konnte noch zum Glück rechtzeitig Kündigen. Ist schon eine Frechheit.

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