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von , über "Internet & Telefon 32" von Kabel Deutschland , am um 12:42 Uhr

Reingelegt

Vorab: über die Leistung als solche und auch das Verhältnis Preis / Leistung kann man nicht meckern. Ansonsten, alles was darüberhinaus in Sachen Kundenfreundlichkeit und Ehrlichkeit praktiziert wird, gibts nur eine Note, eine glatte 6
Fakt 1
2010 wollte ich von T-Online zu Kabel D wechseln. Das war ca. 5 Monate vor Ablauf des Vertrags mit T-Online. Alles ging zunächst glatt, meinem Wunsch, meine alte Rufnummer mitzunehmen wurde zugesagt. In den Vertragsbestimmungen steht geschrieben und das hat man mir auch anderenorts gesagt, darf ich bei Rufnummerportierung nicht selbst beim bisherigen Anbieter kündigen, das übernimmt dann der neue Anbieter, Kabel D. Irgendwann erhielt ich Post von T-Online, die Kündigung zum Zeitpunkt des Vertragsablaufs bei T-Online sei nicht möglich, da zu spät gekündigt wurde und der Vertrag sich damit um ein weiteres Jahr verlängert. Kabel D stritt alles ab und verlangte seinerseits ebenfalls die Erfüllung des Vertrages, sprich den monatlichen Beitrag
Super, vorher hatte ich nur einen langsamen Internetanbieter, jetzt hatte ich einen schnellen zum Preis von ca. 20.- und einen langsamen zum Preis von ca. 50.- monatlich. Da T-Online auf der rechtlich sicheren Seite war, bat ich Kabel D um eine Aussetzung des Vertrags um ein Jahr, jedoch Pustekuchen. Selbst die Einschaltung eines Rechtsbeistandes half nichts, eine Klage hing davon ab, dass ich Kabel D per Gutachten nachweisen konnte, daß sie die zu späte Kündigung des Vertrags bei T-Online verschuldet hat. Das tat ich aus Kostengründen dann nicht, ich sperrte aber die Einzugsermächtigung der Gebühren bei Kabel D, was logischerweise eine Sperrung des Anschlusses und ziemlich massive Versuche, die laufenden und aufgelaufenen Beiträge auf anderem Weg einzutreiben. Es blieb dabei, ich zahlte keine Gebühren mehr an Kabel D, der Anschluss blieb tot bis zu einem neuen Vertrag mit Kabel D, dem zu meiner Verwunderung klaglos zugestimmt wurde und ich unter Verzicht auf Rufnummermitnahme bei T-Online selbst fristgerecht gekündigt hatte. Fairerweise muss ich noch nachschieben, daß bei der Erfüllung des neuen Vertrags nie der Versuch unternommen wurde, an die rückständigen Gebühren ranzukommen, auch eine zwangsweise, obwohl angedrohte, Einziehung ist unterblieben.
Fakt 2
Unser Hausanschluss Kabel D in unserem 3 stöckigen Haus liegt im öffentlich zugänglichen Kellerflur. 2011 gab es dann einen Eigentümer.- Nutzerwechsel einer Wohnung im 1. Obergeschoss. Die neue Mitbewohnerin unseres Hauses wollte auch ein Internet / Telefon Anschluss von Kabel D. Auf mein Anraten bestellte sie erst einen Techniker von Kabel D, der ihr den Anschluss vom Keller in ihre Wohnung legen sollte. Dieser jedoch erklärte, daß nur das Anklemmen am Hausanschluss im Keller und die Setzung einer Anschlussdose an ein vorhandenes Kabel in der Wohnung zu seinen Aufgaben gehöre und sie das vergessen solle, da eine Verlegung eines Kabels vom Keller in ihre Wohnung zu teuer sei. Frustriert gab die Frau auf und schloss einen Vertrag bei T-Online ab. Die Frau erkundigte sich danach bei mir , da sie erfahren hatte, dass ich an Kabel D angeschlossen bin, was sie unternehmen könne, um ebenfalls einen Kabel Anschluss zu bekommen, da T-Online bei uns nur sehr schwach ankommt und das Internet nur auf kleinstem Niveau zu betreiben geht.
Mit dem Einverständnis der anderen Wohnungseigentümer legte ich ihr ein Kabel, Arbeitszeit ca. 1 Stunde, in ihre Wohnung, punktgenau an den Standort ihres Rechners. Im August 2012 schloss sie auf meine Vermittlung, die ich zuvor bei Kabel D angemeldet habe, da ich die Vermittlungsprämie von 50.- kassieren wollte, die Kabel D ja vollmundig verspricht, mit Kabel D einen Vertrag ab. Nachdem ich mich in deren Portal zur Kundenvermittlung registriert hatte, teilte man mir mit, dass ich keine Prämie erhalten würde, da ihnen nicht bekannt sei dass besagte Frau einen Vertrag mit ihnen abgeschlossen habe, den ich allerdigs schwarz auf weiss von ihr unterschrieben gesehen habe. Eine dämlichere Ausrede wäre ja schon nicht mehr zu finden und ich in Zukunft den Teufel tun werde, für Kabel D in unserem Haus, in dem ja noch weitere 7 Anschlüsse seiner harren würden und im Nachbarhaus, das das selbe Problem, aber auch einen Hausanschluss im Keller hat, weitere potenzielle Nutzer zu finden wären, noch nicht mal mit dem kleinen Finger wackeln werde.
Im übrigen ist aus unserer Komunalverwaltung durchgesickert, dass nach erfolgter Fusion mit der Nachbargemeinde in der dann neuen Verbandsgemeinde eine superschnelle Breitbandversorgung geplant ist, mit bis zu 1000 Mbps Datendurchsatz, was zwar noch Zukunftsmusik sein wird, aber bereits heute schon 300 Mbps möglich sind. Da kann man Kabel D dann getrost vergessen, die ja nur mit max. 100Mbps sendet. Keine Frage, wer dann der Erste ist, der bei Kabel D kündigt
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
Preis-/Leistung

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