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LTE-Verfügbarkeit

Der neue LTE-Mobilfunkstandard 3,9 G hat UMTS abgelöst und ermöglicht ein schnelleres mobiles Internet. In Gebieten, in denen bislang kein kabelgebundenes Breitbandinternet zur Verfügung stand, kann LTE nun als Alternative zu DSL genutzt werden.

LTE-Netzabdeckung von Telekom, Vodafone und o2

Provider wie die Telekom, Vodafone oder o2 haben bereits LTE-Netze in Deutschland aufgebaut. Dabei sind theoretisch Bandbreiten bis zu 300 Mbit/s möglich. Alle drei Anbieter investieren stark in den LTE-Ausbau
Derzeit sind alle Bundesländer zu mehr als 90 Prozent erschlossen. Dies konnte so schnell geschehen, da für die LTE-Funktechnologie die bestehende Infrastruktur von UMTS genutzt werden kann. Es müssen lediglich die UMTS-Sendemaste umgerüstet werden.
Die Angebote der LTE-Anbieter unterscheiden sich in Sachen Höchstgeschwindigkeit und Netzabdeckung.

Die höchste LTE-Verfügbarkeit bietet derzeit die Telekom. Der Provider deckt mittlerweile circa 79 % des Bundesgebiets, davon in 200 Städten, mit LTE ab. Bei der Nutzung eines Smartphones mit LTE-Unterstützung sind bei der Telekom stellenweise sogar Datenraten von bis zu 300 Mbit/s möglich.

Vodafone liegt bezüglich der LTE-Netzabdeckung mit 77 % ganz knapp hinter der Telekom. Bislang kann das LTE-Angebot von Vodafone in über 180 Städten genutzt werden. Der Vorteil bei diesem Anbieter sind hohe LTE-Geschwindigkeiten von theoretisch bis zu 225 Mbit/s.

Weniger fortgeschritten ist die LTE-Netzabdeckung des Mobilfunkanbieters o2. Zurzeit ist der Highspeed Mobilfunkstandard nur in bestimmten Ballungszentren wie München, Frankfurt, Köln oder Berlin verfügbar, sodass nur 50 % der Bundesrepublik abgedeckt werden. Das o2 LTE-Netz ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s.