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von , über "Surf-Flat 6.000" von 1&1 , am um 22:14 Uhr

Erst nach Einreichen der Klageschrift beim Amtsgericht gesprächsbereit.

1&1 prüfte unsere Leitung und versicherte schriftlich die Bandbreite 6.000. Geschaltet wurden jedoch nur 2.000.

Die Kontaktaufnahme war sehr zermürbend, insgesamt verbrachte ich mehr als 8 Stunden in der kostenpflichtigen Hotline, wurde ständig weiter verbunden, keiner war sah sich als zuständig an.

Als ich den vom Abteilungsnamen her Zuständigen am Telefon hatte (und dieser nicht direkt auflegte), teilte ich ihm mit nicht mehr verbunden werden zu wollen. Sein Vorschlag war eine fristlose Kündigung einzuschicken.

Gesagt, getan. Zwei Tage später rief mich ein schwer atmender 1&1 Mitarbeiter an - Darth Vader arbeitet für 1&1? - er stellte fest, dass Internet bei meinem Anschluss funktioniert und beendete von sich aus das Telefonat.

Obwohl von 1&1 selbst vorgeschlagen, wurde meiner fristlosen Kündigung widersprochen.

Ich verweigerte die Zahlung und schickte zahlreiche Briefe und Faxe an 1&1, in denen ich den Fall schilderte. Eine Antwort erhielt ich nur deren Inkasso Büro. Von da an sah ich mich gezwungen einen Rechtsanwalt einzuschalten. Nicht zuletzt sperrte und blockierte 1&1 unseren Anschluss.

Nach vier Monaten war unsere Geduld (und Nerven) am Ende. Wir reichten eine Klageschrift beim Amtsgericht ein. Nach Kenntnisnahme war das Inkasso Büro und 1&1 dazu bereit den Anschluss unverzüglich freizugeben und auf die Forderungen zu verzichten.

Einen Monat später, wir waren zwischenzeitlich hoch zufriedene Kunden bei Netcologne mit 6.000 Flatrate, sperrte GMX mein Postfach, da ich angeblich 1&1 Geld schulden würde.

Es fand also eine rechtswidrige Weitergabe vertraulicher Daten von 1&1 zum Schwesterunternehmen GMX statt. GMX war zu keinem vernünftigen Dialog mit mir bereit. Die Kommunikation wurde ähnlich wie bei 1&1 abgeblockt. Ein kurzer und knackiger Schriftwechsel mit meinem Rechtsanwalt entsperrte mein GMX Konto.

Ich habe weder von 1&1 noch von GMX jemals eine Entschuldigung erhalten.

Die Geschwindigkeit war erheblich geringer als vertraglich zugesichert. Die Verfügbarkeit nicht erfüllt. Der Kundenservice unwürdig und indiskutabel. Das Preis-/Leistungsverhältnis auf dem Papier gut, in der Realität ein Desaster.


Anm. an das wieistmeineip.de-Team: E-Mail Adressen enden nicht zwangsläufig auf DE oder COM, es gibt auch CC und viele weitere Endungen.
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
Preis-/Leistung

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Zu diesem Bericht wurden bisher 3 Kommentare abgegeben

Kommentar von Foxi (Foxi) 08.02.2011 um 11:31 Uhr
GMX , 1und1 und web.de gehören alle zusammen zu United Internet. Das dort dann Kundendaten weitergereicht werden ist normal. Bei der Kündigung hättest du mal auf den Abteilungsleiter verweisen sollen.
Kommentar von tina1312 (1312tina) 08.02.2011 um 14:33 Uhr
ist das nicht traurig, dass überhaupt erst reagiert wird, wenn man sich Rechtshilfe sucht??? Ein für mich unsägliches Geschäftsgebaren!
Kommentar von ducktale (ducktale) 13.02.2011 um 12:28 Uhr
Das kennt man, nicht ducken...mucken, dann spätestens mit RA oder/und AG ducken DIE.

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