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von , über "1&1 DSL 16.000" von 1&1 , am um 17:42 Uhr

wieder nix als servicewüste im callcenter

Nachdem meine Leitung nun innerhalb von 10 Monaten wieder total ausgefallen ist, habe ich doch auch mal so viel Luft im Bauch, dass die mal irgenwo raus muss.

Ich bin ja auch von anderen Providern gewohnt, dass mal Leitungen tageszeit bedingt, sehr wenig Datendurchsatz aufweisen. Aber die Schwankungen, die bei 1 & 1 aufgetreten sind, kann man getrost abhaken unter dem Motto: Der Kunde bekommt das, was gerade Abfall ist woanders. Z.B. bei hochpreisigen Gewerbekunden.

Im Telefonbereich ist das noch gravierender. Ich spreche nicht von unmotiviert beendeten Leitungsunterbrechungen oder total verhallten Gesprächen, bei denen das Echo meiner Stimme so ins Gespräch reintönte, dass eine vernünftige Unterhaltung unmöglich wurde. Ich spreche von den vielen Anwählversuchen, die im Nichts gelandet sind und mir oft den letzten Nerv geraubt haben.

Und eben diese Totalausfälle (harmlos auch Störungen genannt), die mich schon im Bekanntenkreis unmöglich gemacht haben (da vorne ist der, der seine rechnung nicht bezahlt hat). Kurz:

Nach 3 maligem Anrufen im TECHNIKER Centrum (cirka 35 Euro, weil ohne Telefon geht halt nur Handy), wurde mir erst mal klar gemacht, dass ich in einem simplen Callcenter gelandet bin, in dem mir zwar Menschen sagen konnten, wie ich eine DSL Anlage falsch verkabeln kann, aber letztendlich doch nur klar gemacht wurde, dass ich eine Störung hätte, die von der Störungsstelle aus behoben werden solle. Und da habe man keinen Einfluss darauf, weil diese Stelle wohl sehr viel zu tun habe.

Der Totalausfall ist jetzt 'erst' sieben Tage her. Keine zugesicherten Zwischenbescheide, keine zugesicherten SMS, keine Störungsbehebung, nur der Hinweis auf die AGB, dass eine Ausfallzeit im Mittel von 3% pro Jahr stillschweigend hinzunehmen sei und weder zur Kündigung noch zu irgendwelchen Abzügen berechtige. Das bedeutet dass im Extremfall am oberen Ende auch 6-10% noch hinzunehmen sind.

Habe jetzt schlicht an 1 & 1 geschrieben, dass ich den Vorgang mit allem, was gesprochen wurde, an die Geschäftsleitung weiter geben werde. Mit dieser Methode hatte ich auch bei WEB.DE Erfolg. Dort hatte ich nach 4 Faxen und 2 Einschreiben und unter Androhung einer Strafanzeige gegen den damaligen Geschäftsführer tatsächlich irgenwann ein persönliches Telefongespräch mit ihm.

Habe 1 & 1 jetzt eine Frist von sieben Werktagen gesetzt (ist ja sowieso gleich Ostern) und dann übergebe ich diese Angelegenheit einem Juristen.

Hätte wohl doch besser bei Telekom bleiben sollen. Dort gabs auch bei DSL Störung immer noch Telefon, weil das bei denen getrennt verläuft, auch wenns 50% teurer ist.

Vielleicht schreibe ich ja einen weiteren Kommentar als Fortsetzung.....
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Zu diesem Bericht wurden bisher 4 Kommentare abgegeben

Kommentar von nobe45 (nobe-45) 07.04.2009 um 18:36 Uhr
noch größere Probleme sind auch mir bekannt, leider bleibt auf Grund belegbarer Tatsachen nur eine Srafanzeige, diese ist bei mir bereits terminiert.
Kommentar von Ruebezahl58 08.04.2009 um 09:33 Uhr
Störungen im Telefonnetzt ? Unterbrechungen bei DSL ? Seit vielen Jahren bin ich 1&1 - Kunde und habe so etwas noch nie erlebt. Einziges Manko bei 1&1: Kostenpflichtige Hotline, aber noch nie benutzt.
Kommentar von Foxi (Foxi) 08.04.2009 um 14:52 Uhr
Fristsetzung ist allein vom Gesetz her 14 Tage nicht 7. Die "Geschäftsleitung" (hier eher der Vorstand) interessiert das keine Bohne.
Kommentar von piko (piko) 08.04.2009 um 19:13 Uhr
tja das mit dem echo in der leitung kenn ich manchmal hab ich au nen knistern oder wenn menschen bei mir anrufen kommt zwar das freizeichen bei den es tutet ganz normal aber bei mir klingelt nix

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