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von , über "Fiber 100 (Call & Surf/Entertain)" von Deutsche Telekom , am um 11:31 Uhr

Hält nicht was versprochen wird, bei der Montage waren Stümper am Werk

Es ist vielleicht ein halbes oder dreiviertel Jahr her, dass ich von einem T-Com Mitarbeiter bei mir im Viertel auf das subventionierte Glasfaserprojekt der Telekom angesprochen wurde. Da in unserem Viertel außer Kabel Deutschland niemand eine vernünftige Geschwindigkeit anbieten kann, war das natürlich sehr interessant. Meine Verwandschaft (wohnt Luftlinie 50 Meter weg) reitete auf einem DSL 3.000 der Telekom rum und ich bei KD mit 32.000. Nach dem Beratungsgespräch war klar, dass die bestehende Hausinstallation bei meiner Verwandschaft nicht geändert werden muss (trotz Antennen-Gemeinschaftsanlage ???) und bei mir (dank Neubau) nur ein geringer Aufwand an Erdarbeiten betrieben werden muss.

Vor vier Monaten etwa meldete sich der Sub-Sub-Unternehmer welcher die Erdarbeiten für die T-Com machte. "Wo möchten Sie das Glasfaserkabel im Haus haben?" "Da wo der HÜP der alten Installation ist, sonst muss ich alle Kabel der Hausinstallation verlängern." "Das geht nicht, da ist kein Platz zum Bohren!" "Wer zahlt den zusätzlichen Aufwand?" "Keine Ahnung, wir nicht...". Also, Anruf bei der Hotline. Dort wurde ich nochmals darauf hingewiesen, dass Fibre in die Hausinstallation vollständig und ohne Zusatzaufwand meinerseits integriert wird.

Zum Zeitpunkt der Kernbohrung und der Montage des Abschlusses bei meinen Verwandten war ich leider nicht vor Ort - großer Fehler!!! An dem Glasfaserkabel, welches durch den Nachbarraum in den Hausanschlussraum geführt wird kann man Wäsche zum Trocknen aufhängen (ist zwar ein bisschen übertrieben geschildert, triffts aber genau). Da waren echt meisterhafte Stümper am Werk. Das Kabel kommt aus der Außenwand, ca. 30 cm von der Trennwand zum Hausanschlussraum entfernt. Und in einem sauberen Radius geht das Kabel dann durch die Trennwand - auch etwa 30 cm von der Außenwand entfernt.
Geht man von 80 cm Erdüberdeckung aus, dann hätte dieser Bogen ca. 20 cm unter der Decke sein können, ist er aber nicht - er ist auf Schulterhöhe. Wer gräbt denn freiwillig tiefer als er muss? Und der Schrank der wieder in die Ecke kommt muss auch ausgeschnitten werden? Das kann wohl nicht sein! Als ich das monierte wurde mir gesagt, dass ich für den Rückbau die Kosten zu tragen hätte und ich solle doch warten, bis der Techniker zur Inbetriebnahme kommt. Vielleicht kann der was ändern.

Der Techniker stand vor nem Monat vor der Tür und musste über die "Installation" des Glasfaserkabels selbst etwas schmunzeln... Gut, es sei zwar ein Biegeradius einzuhalten, aber das wäre etwas "unüberlegt" gewesen.
Wie dem auch sei, er hätte jetzt überhaupt keine Möglichkeit daran was zu ändern. Es müsste der Sub-Unternehmer (also der Sub-Sub) das Kabel neu verlegen und die Kosten hätte ich zu tragen, da ich die Arbeit nich sofort reklamiert hätte... Und selbst wenn hier neu gezogen werden würde, direkt in den anderen Raum würde man sowieso nicht kommen - schließlich sei das Erdkabel dazu zu kurz.

Also, lassen wir das so und der Techniker soll seine Arbeit machen. "An das Glasfasermodem MUSS der Speedport angeschlossen werden, andernfalls funktioniert das nicht." Wie bitte? Ebenso wie bei mir zu Hause läuft hier ein eigener Rechner mit Firewall. Dieser war bis dato direkt an das DSL-Modem angesteckt und so soll es auch bleiben. "Nö, geht net". Und das obwohl ich es gegenüber dem Mitarbeiter beim Vertragsabschluss und gegenüber dem techn. Kundendienst kund getan habe und nachgefragt habe?

Tja, dann werden wir wohl in den saueren Apfel beißen und umbauen. Schließlich wollen wir ja von DSL 3.000 weg!
Also haben wir die Umstände in Kauf genommen und was haben wir jetzt?
Trotz mehrfacher Messung liegt das Tempo bei 22.000 bis 25.000 kBit :( Gut, es ist besser als DSL 3.000, aber ist das Glasfaser??? Wenn die Vertragsbindung um ist, dann wird gewechselt.
Bei meinem Neubau ist "Fibre 100" Gott sei Dank nicht möglich gewesen, da ich 15 Meter außerhalb des Erschließungsbereichs gebaut habe - somit musste ich bei Kabel Deutschland bleiben und habe das mittlerweile erfolgtreich auf 100 MBit umgestellt :) Darauf wird's bei meinen Verwandten auch hinauslaufen!
Allgemein
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Zu diesem Bericht wurden bisher 6 Kommentare abgegeben

Kommentar von 2U1C1D3 (sUiCiDe) 16.02.2013 um 11:38 Uhr
Ach ja, ich vergaß den Punkt Entertainment; Logischer Weise ist Entertainment via LAN und nicht Koaxial. Der T-Com-Vertragsabschließer bestand darauf, dass es über Koax funktionieren würde...
Kommentar von satansrache (satansrache) 16.02.2013 um 17:12 Uhr
Für mich ein etwas uninteressanter Bericht, da hier zwar viel geschrieben wurde, aber das Meiste bezieht sich ja auf einen Sub Unternehmer und nicht auf den Provider selbst.
Kommentar von Pint47166 (User gesperrt) 17.02.2013 um 20:54 Uhr
Dieser Kommentar wurde vom wieistmeineip.de-Team gelöscht.
Kommentar von Kusnezow (Kusnezow) 17.02.2013 um 21:41 Uhr
Interessanter Bericht. Natürlich ist der Provider für die von ihm eingesetzten Subunternehmer verantwortlich. Auch ohne AGB :-)
Kommentar von Wind47166 (Wind47166) 18.02.2013 um 01:15 Uhr
Dieser Kommentar wurde vom wieistmeineip.de-Team gelöscht.
Kommentar von Gen. i.R. Hans Freytag von Angerburg 18.02.2013 um 20:22 Uhr
Hah, was schwatzt dieser Satan für dummes Zeug? In unserem guten, alten Preußen säße er schon längst in der Anstalt! Sperren, diesen Lumpen!

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