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von , über "Doppel-Flat basic DSL 6.000" von Versatel , am um 18:35 Uhr

Kennen Sie schon Versatel ?

...müssen Sie auch nicht kennen.

Normalerweise fängt man ja mit dem Guten in einem Bereicht an, hat man mir in der Schule beigebracht, wobei wir allerdings auch schon fast am Ende des erwähnenswert Guten wären.
Zu meinen guten Erfahrungen bei Versatel:

Ich, als gebürtiger Ossi, bin es ja eigentlich relativ gewohnt mit wenig auszukommen, und eher kleinbeizugeben, als mich großartig mit Ärger auseinanderzusetzen. Doch Versatel hat es tatsächlich geschafft mich aus meinem Schneckenhaus rauszulocken, und, metaphorisch gesagt, mal so richtig schön in einen Versatel-Shop reinzukacken. Ja, die Wortwahl ist bewusst gewählt und ich schäme mich keinen Meter. Danke dafür, liebes Versatel-Team. :)

Meine Historie als entzürnter Kosument:

Vor etwa 6 Jahren schloss ich, als Versatel noch KomTel hieß, und eine wirklich günstige Alternative war, einen Vertrag mit einer 2000kbit Bandbreite und einer Telefon-Flat ab. Welche sich bei 49Eur einpendelte. Schönes Ding, hab ich genommen und war auch zufrieden. Durch Zufall bin ich im November seit Langem mal wieder auf der Website von Versatel gewesen und las erstaunt, dass meine Bandbreite und die Telefon-Flat schon seit geraumer Zeit für 29Eur erhältlich sei. Ich fragte mich, als Kunde, warum ich denn darüber nicht informiert worden bin. Zumindest bin ich davon ausgegangen, da mein Mobilfunk-Anbieter mich immer über günstigere Tarif-Optionen auf dem Laufenden hält. Und zwar per Anruf auf meinem Mobiltelefon. Fande ich nicht wirklich kundenorientiertes Agieren. Also rief ich besten Gwissens bei der Hotline an, wo mich eine freundlich Stimme in Empfang nahm, die ich dann ebenso freundlich anfragte, warum ich nicht darüber informiert worden sei, dass ich noch immer für einen Tarif bezahlte, der gar nicht mehr aktuellen Optionen entsprach. Die Antwort war ebenso verblüffend, wie verärgernd: "Da müssen sie schon selbst hinterher sein. Aber das kein Problem, wir können die Tarifoptionen ändern." ...Moment mal, dachte ich. ICH bin also Schuld, dass ich als Dienstleistungsnehmer mich nicht über die Dienstleistungsänderung des Dienstleisters informiere ? Irgendwie wollte das nicht in meinen Kopf. So weit, so schlecht.
Da mir der Preis eigentlich relativ egal war, hab ich mir gedacht, dass ich ja mein Preis von etwa 49 Tacken auch genauso gut beibehalten könne, und ich ja einfach auf eine schnellere Bandbreite hochfahren könnte, was in diesem Fall einer 6000er Leitung entsprach. Ich dachte drüber nach den Vertrag auslaufen zu lassem um dann auf eine 16000er Leitung springen zu können, was anscheind die Bedigung für einen neuen Vertrag wären. Ich entschied mich dann, nachdem ich mir mitteilen lies, dass bei meinem Anschluss maximal 14000kbit/sec möglich wären, was ich mir auch im Nachhinein durch die Telekom habe bestätigen lassen, innerhalb des Vertrages einfach auf 6000 aufzuwerten, wobei der Preis nahezu gleich blieb." Gerne doch. Sie können sofort auf Das kostet sie einmal 10Eur Bearbeitungsgebühr." ...wie...10Eur ? Wofür ? Dafür, dass ich mich nicht selbst informiert habe ? Als Strafe, dass ich für den selben Preis eine höhere Bandbreit nutzen wollte, die durch Versatel selbst angepriesen wurde ? Mein Blutdruck stieg in diesem Moment das erste Mal ein klein Wenig. ...wie auch immer. Jedenfalls sollte ich meine 6000er Leitung pünktlich zum 1.12. '08 bekommen. Ich bekame diese auch pünktlich, wenn man das akademische Viertel, die Kaffeepause, die Mittagszeit, das Abendbrot, die Klopause und die Schwangerschaft einer indischen Elefantenkuh nicht mit einberechnet. Als dann am 2.1., mit also 24h Verzögerung, endlich meine 6000er hochgefahren wurde, staunte ich nicht schlecht, als ich doch tatsächlich eine 6000er Leitung hatte. Stabil. Ohne irgendwat. Aber, ha ha haaaa ! ...zu früh gefreut. Wir schreiben den 3.12. '08: Nachdem ich mich an meine neue Leitung gewöhnt hatte, passierte es. Ich kam von der Arbeit, fuhr mein PC hoch ud es ging Nüscht. Aber meine DSL-Diode, die ging...an und aus...und an...und. Das Problem an der Sache ist, je länger die Diode am Modem blinkt, desto weniger ist die Wahrscheinlichkeit, dass man ins Internet kommt, und schlussfolgernd: desto höher mein Blutdruck. Als mein Blutdruck kammerflimmern-artiges Niveau erreicht hatte, rief ich die freundlichen Genossinnen und Genossen der Störungs-Hotline an. Eine warme, weibliche Stimme empfing mich, versprach mir eine schnelle Störungsbehebung und hakte nach, ob ich auch bereit wäre, die Kosten für etwaig anfallende Bearbeitungsgebühren zu tragen. ABER SELBSTVERSTÄNDLICH....
..nach etwa 17 Stunden hatte ich wieder Internet, welches mir medial durch ein Short-Message-Service zuteil wurde. Ebenso die Information, dass meine Bandbreite reduziert wurde aufgrund der Leitungsstabilität. Folgender Sachverhalt arbeitete in meinem Kopf:
Ich schließe einen Vertrag ab bei einem Dienstleistungsunternehmen, dass Internetverbindungen zur Verfügung stellt. Dieser Vertrag beinhaltet eine potenziell auslastbare Leitung von 14000 Kilobit pro Sekunde. Durch vertragliches Recht nutze ich diese zu 6000 Kilobit pro Sekunde. Nun hält mir mein Provider vor - zumindest leite ich das aus dem Verhalten des Dienstleisters ab -, dass eine maximal mit 14000 Kilobit pro Sekunde auslastbare Glasfaserleitung, mit 6000 Kilobit pro Sekunde leider instabil läuft und aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen die Bandbreite reduziert werden müsse. Nachdem ich zuende gedacht hatte, hatte ich folgendes Ergebnis: Entweder, der Dienstleister hat mich belogen, oder er hat mich belogen. So, oder so. Jacke, wie Hose, Kann man halten, wie ein Dachdecker, usw...
Eine weitere mehr, oder minder amüsanter Tatsache ist, dass, zu diesem Zeitpunkt, die Downloadrate meiner Leitung die einer 3000er Leitung entspricht, meine Uploadrate allerdings die einer 6000. Grandios, oder ? Das nennt man unfreiwillig geliefertes synchrones DSL. Nun ja. Nachdem die Leitung halt wieder funktionierte, auch in den vertraglich vereinbarten Konditionen, brach die Leitung mehrere Male ab. Die Geschichte mit der Diode war das...

Mein Resultat:

Haltet euch bloß von dem Verein fern.
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
Preis-/Leistung

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Zu diesem Bericht wurden bisher 4 Kommentare abgegeben

Kommentar von Panzerlack (Panzerlack) 09.01.2009 um 18:56 Uhr
Ich hätte mal Korrekturlesen sollen.
Kommentar von sixxMedia.de 09.01.2009 um 19:40 Uhr
Ach ich finde das egal, netter Text. Ich musste das gleiche mitmachen, hab ne 6000 gehabt für ein Preis der Uralt war, wofür ich jetzt 16.000 bekommen sollte was aber nur 9000 sind.
Kommentar von angelberg (angelberg) 09.01.2009 um 22:12 Uhr
Klasse das du VT so mit Humor nimmst, ,da gibt es nur eins weg von dem Verein *zwinker
Kommentar von Der Hilfsbereite 21.01.2009 um 01:45 Uhr
Aufdecker, Abdecker wo ist da der Unterschied????

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