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von , über "Doppel-Flat select DSL 16.000" von Versatel , am um 23:08 Uhr

Ultimatum unbeantwortet verstrichen und immer noch die gleichen schweren Mängel!

Guten Abend,

heute ist Sonntag, der 25. Februar 2007. In einem Kommentar in diesem Forum hatte ich bereits über das Ultimatum an Versatel berichtet, das Freitag, den 23. Februar unverrichteter Dinge und unbeantwortet ausgelaufen ist.

Kurz zum technischen Status von heute:

1. Das Nebenbeihören meines Lieblings-Online-Senders Virgin Radio wird zum Horrortrip, weil mein DSL wie mit Stoppuhr kontrolliert alle 50-70 Sekunden aus dem Netz fällt (wie jedes Wochenende und abends leistungstechnisch ab etwa 22 Uhr linear abfallend) und dann fast 2-3 Minuten braucht, um wieder online zu gehen.

2. Kurz vor Ende des Ultimatums hatte ich zum ersten Mal überhaupt fast 10.000 protokollierte kbps, aber insgesamt nur an zwei Tagen.

3. Der Wechsel zu DSL16000 kam auf Vorschlag vom Versatel Customer Service quasi als Wiedergutmachung zustande, bei dem ich immer wieder wegen der ungenügenden Leistungen meines DSL6000-Paketes ständig anrief und reklamierte. Mit der neuen Technologie ADSL+ würde ich künftig keinerlei Probleme mehr haben und die nette Dame GARANTIERTE mir für meinen Wohnort mindestens 12000 speed. EUR 50,-- sollten mir sogar noch gutgeschrieben werden.

Vergangenen Donnerstag nun bekam ich die Rechnung (reklamiere ich gerade schon wieder!!!!) für dieses Umsonst-Upgrade: Knapp EUR 170,-- und von Gutschrift keine Spur mehr. Wieder Anruf beim Kundendienst, die da aber gar nichts machen kann und völlig korrekt abgerechnet hat. Beschwerde müßte ich schriftlich direkt an die Geschäftsleitung schicken.

Und schließlich absolutes Kopfschütteln bei mir durch den Umstand, dass sämtliche Telefonate mit der gebührenpflichtigen Hotline (etwa EUR 20,-- zzgl. MwSt.) mir zusätzlich zu meinem Paketpreis von EUR 53,-- zusätzlich in Rechnung gestellt wurden. Demnach läßt sich Versatel die von ihnen allein generierten Fehler auch noch voll bezahlen. Einfach nur der blanke Hohn.

So ein Verhalten - wie auch das Ignorieren sämtlicher mündlicher oder schriftlicher Reklamationen, Eingaben oder Beschwerden zeugt von NULL Respekt und spricht eine mehr als deutliche Sprache, dass Versatel die eigenen Kunden für dämlich hält und nicht nicht gerade für voll nimmt.

Ich werde an dieser Stelle zu geeigneter Zeit darüber berichten, was aus diesem neuen Akt des Dramas geworden ist.

Jetzt also geht diese ganze leidige Angelegenheit zwangsläufig in die nächste Runde. Geeignete Massnahmen prüfe ich gerade. Über sachdienliche Hinweise und Ratschläge zum Thema bin ich dankbar.

Der Vollständigkeit halber nun angefügt mein Schreiben an Versatel (Anm.: den Namen habe ich aus Gründen der Privatspäre entfernt, dito Anführungsstriche und Sonderzeichen wegen HTML-Inkompatibiliät):

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 10. Oktober 2005 bin ich VERSATEL-Kunde und Dauergast in Ihrer zumeist netten, aber wenig kompetent erscheinenden Service-Hotline.

Vom ersten Tag an gab es eigentlich nur Ärger. In den ersten Oktoberwochen 2005 war meine DSL-Leitung völlig instabil, abends und nachts ging überhaupt nichts mehr und auch zahllose Telefonate mit Ihrer Service Hotline brachten keine positiven Resultate. Dann, als es endlich funktionierte, stand mir nur die Leistung von DSL2000 und weniger zur Verfügung, obwohl ich jeden Monat EUR 49,98 zzgl. EUR 3,99 für vergünstigte Gespräche in deutsche Mobilfunknetze bezahle. Also respektable EUR 53,97 für ungenügende Leistung Ihrerseits.

Grund für viele Anrufe bei Ihrer Servicehotline. Dennoch änderte sich überhaupt nichts! Außer Schwindeleien und Ungereimtheiten Ihrer Kundenbetreuer: In Ihrem Stadtteil gehen nur maximal 4.000, deshalb haben wir hier ihre Bandbreite entsprechend angepasst. Nächster Anruf: Sie sind hier bei uns auf 4000 eingestellt, das verstehe ich jetzt aber auch nicht. Bei Ihnen sind ohne Weiteres 6.000 möglich! usw. usw. Als dann ein Nachbar zeitgleich bei Arcor seinen eigenen 6.000er Anschluss erhielt, ging er von der ersten Minute an mit voller Bandbreite und absoluter Stabilität ins Netz.

Wieder Anrufe bei Ihrem Kundenservice: Wir schlagen Ihnen ein Upgrade auf DSL16.000 zum gleichen Preis vor (Anm.: das DSL6.000er-Paket war zu diesem Zeitpunkt schon auf EUR 39,98 heruntergesetzt worden und DSL16.000 belegte jetzt die bis dato von mir bezahlte Kategorie). Mit der neuen ADSL2+ Technologie werden Sie keine Probleme mehr haben und alles wird gut. Ich kann Ihnen für Ihren Wohnort nicht die gesamte 16.000er Leistung geben, aber 12.000 KANN ICH IHNEN GARANTIEREN! Außerdem gebe ich Ihnen im Rahmen unserer Aktionswochen zwischen 01.10.2006 und 30.11.2000 noch EUR 50,-- Startguthaben für das Upgrade, die wir Ihnen auf der kommenden Rechnung gutschreiben werden.

Dem habe ich zugestimmt und am 09. Oktober 2006 bestätigte mir Versatel schriftlich den gewünschten Produktwechsel. Am 01.11.2006 telefonieren und surfen Sie mit Flatrate 16.000. Auch die EUR 50,-- Startguthaben wurden hier bestätigt. Am 09. Oktober übersandte ich Ihnen Ihr beigefügtes Schreiben mit meiner Unterschrift (sicherheitshalber auch noch mal als Vorab-Fax). Dann habe ich von Versatel erstmal überhaupt nichts mehr gehört, es gab auch keine Gutschrift von EUR 50,--.

Zum Jahreswechsel rief ich wieder bei Ihrer gebührenpflichtigen Service-Hotline an, um den aktuellen Status zu erfragen, denn schließlich sollte ich ja schon seit über acht Wochen das neue DSL 16.000er Paket haben.
Die freundliche Dame am anderen Ende konnte den Vorgang erstmal überhaupt nicht finden, dann erklärte sie, dass bislang eine andere Abteilung dafür zuständig war und die dort sollen jetzt endlich mal ihren Saustall in Ordnung bringen.

Schließlich verkündete sie mir freudestrahlend, dass ich ab 17.01.2007 aufgeschaltet werde. Am 05.01.2007 erhielt ich die gleiche Auftragsbestätigung noch einmal, die ich Ihnen bereits am 09.10.2006 unterschrieben zugeschickt hatte. Nur fehlte jetzt der Hinweis auf die EUR 50,-- Gutschrift.

Wieder Anruf bei Ihrer Service Hotline und gefragt, warum ich das denn jetzt alles noch mal unterschreiben und wegschicken solle. Die jetzige Versatel-Dame war hörbar genervt und meinte, sie mache da jetzt einfach einen Vermerk in das Ticket (Anm.: ???) und damit ist das Thema für Sie erledigt. Ich müsse dann auch nichts mehr zuschicken.

Nur, dass ich auch diesmal wieder überhaupt nichts mehr von dem Vorgang gehört habe, auch online war kein Statusbericht dokumentiert. Am 17.01.2007 war ich natürlich wieder einmal NICHT online mit meinem neuen 16.000er-Paket und nirgendwo gab es einen Hinweis darauf, was eigentlich los ist. Wieder Anruf bei Ihrer Service Hotline und die freundliche Stimme dort erklärte, dass es aktuell Probleme mit der Telekom gäbe. Aber am 24. Januar wäre ich jetzt ganz bestimmt online.

Nun, es wurde dann der 29.01.2007 und von nun an fingen meine Probleme erst richtig an. Sie können voraussetzen, dass alles korrekt installiert und konfiguriert wurde. Einmal zu Anfang kam ich tatsächlich auf über 9.000er kbps Download und (auch nur einziges Mal) auf 2.629 kbps Upload. (Anm.: Kollegen aus der Nachbarschaft haben bei anderen Providern absolut störungsfreie 11.000er und mehr Geschwindigkeiten). Anderes Thema ISDN und Abbruch von Gesprächen, insbesondere Ausland. Die Service-Dame erklärte mir, dass das bei Auslandsgesprächen schon mal vorkomme. Das sei technisch bedingt und man müsse damit leben (warum eigentlich?).

Ständige Anrufe bei Ihrer Servicehotline (oft nach längerem Warten einfach Leitungsabbruch) bzgl. der instabilen DSL-Verbindungen zu ganz bestimmten Zeiten und den unbefriedigenden Geschwindigkeiten brachten keine nennenswerten Besserungen. Im Gegenteil! Meine Geschwindigkeit liegt heute in dramatischen DSL4.000er Bereichen (einige Male auch schon darunter) und zwischen nachmittags und morgens falle ich bei jedem zweiten Seitenaufbau aus dem Netz. Streckenweise geht im Zeitraum sogar überhaupt nichts.

Was also ist los? Ich möchte nicht darüber spekulieren, warum zuwenig Leistung bereitgestellt wird, warum Ihre Service Hotline so uneffektiv ist oder warum Sie Ihren Teil des Vertrages speziell bei mir bis dato noch zu keinem Zeitpunkt erfüllt haben.

Da aber anscheinend Gutmütigkeit nicht toleriert wird und auch nichts anderes zu funktionieren scheint, stelle ich Ihnen ein Ultimatum bis Freitag, 23. Februar 2007, alle technischen Probleme abzustellen oder mir verbindlich mitzuteilen, bis wann Sie in der Lage sind, endlich Ihren Teil unseres Vertrages zu erfüllen. Auch denke ich, dass so langsam Wiedergutmachung in Form einer akzeptablen Gutschrift angesagt ist.

Eine zeitintensive juristische Auseinandersetzung liegt nicht primär in meinem Interesse, aber sollte ich bis zum genannten Zeitpunkt (wieder) nichts Konkretes zur Abstellung zuvor benannter gravierender Mängel hören, betrachte ich das Vertragsverhältnis als beendet bzw. sehe ich mich leider gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten und eventuelle Schadenersatzforderungen gegen Sie zu prüfen. Bei aller Nachsicht reicht es nun wirklich!

Mit freundlichen Grüßen
Allgemein
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Verfügbarkeit
Kundenservice
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