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von , über "Red Internet & Phone 200 Cable" von Vodafone , am um 10:48 Uhr

Downstream-Geschwindigkeit Dauerhaft zu niedrig

Im Februar ging ich mit meinem WG-Mitbewohner zum Vodafone-Shop um "schneller surfen und gleichzeitig sparen" zu können, wie uns eine Einladung auf einer Postkarte versprach. Bisher waren wir mit 32 MBit aufgeschaltet und dank uraltem Router und der geringen Uploadbandbreite in diesem Tarif, waren Ruckler in Online-Spielen wie "Rocket League" zu erleben, wenn nur irgendwo zwei hochaufgelöste Videos aus dem Netz bufferten.

Ein Tarifwechsel war nun auch schon ein Jahr geplant gewesen, seit unser defekter Router durch eine alte Fritz!Box 3270 notdürftig ersetzt wurde. Eigentlich war ich mir nämlich sicher, dass wir bei einem Tarifwechsel auch ein neues Kabelmodem, bzw. eine dieser Kabelmodem und -router-Kombinationen bekommen müssten. Recherchiert hatte ich dies aber nicht, weshalb mich auch nicht irritierte, dass der Vodafone-Shop-Berater mir sagte, wir bräuchten keine neue Hardware.
Als nach zwei Tagen noch kein Tarifwechsel bemerkbar war - die Aufschaltzeit bei Bestandskunden ist ja inzwischen recht schnell und sollte in dieser Zeit bewerkstellig sein - aber eine Benachrichtigung über ein auf der Post abzuholendes Paket im Briefkasten lag, wusste ich gleich, dass dies unsere neue Hardware ist.
Dass der junge Mann im Vodafone-Shop keine Ahnung von den Kabelmodems hat, die noch zu seiner Schulzeit von Kabel Deutschland verteilt wurden, ist nebensächlich, nach meiner Nachfrage hätte ich mir aber gewünscht, dass er zumindest mal genau nachschaut welche Geräte der Kunde hat und welche er benötigt. So sicher wie er verneint hatte, konnte er doch gar nicht gewesen sein...

Nun kommen wir aber zu dem größten Ärgernis. Nicht nur, dass wir den Downstream von bis zu 200.000 Bits nicht annähernd erreichen, im Vodafone-Shop wurde auch noch versucht uns den größeren 400 Mbit-Tarif anzudrehen. In zwei Monaten nun habe ich mehrfach zu verschiedenen Zeiten den Speedtest hier genutzt um die Geschwindigkeiten zu überprüfen. Die höchste gemesse Bandbreite lag bei circa 95 Mbit. Die meiste Zeit liegt die Download-Bandbreite zwischen 55 Mbit und 75 Mbit. Der tariflich angelegte Upstream von 12 Mbit ist meist sogar ein Mbit höher.

Die Frage, die sich mir dabei stellt: Wie kann Vodafone für einen Ort Tarife verkaufen, wenn die Höchstgeschwindigkeiten des darunterliegenden Tarifs (also hier 100Mbit) noch nicht mal erreicht wird? Klar, die Uploadbandbreiten steigen auch leicht und werden ja auch erreicht. Nur beworben werden die Tarife mit ihrer Downloadbandbreite.

Meiner Meinung nach müsste der Verkauf der größeren Tarife solange gestoppt werden bis zumindest die Downloadbandbreite im Mittel über der maximalen Bandbreite des nächt kleineren Tarifs liegt. Eine andere Option wäre, wenn Vodafone beim Tarifabschluss darauf hinweist wie die Bandbreiten gerade ausfallen und entsprechend Vergünstigungen anbietet bis die gelieferte Leistung auch zum Tarif passt.

Die nächsten zwei Wochen werde ich akribisch zu diversen Tageszeiten den Speedtest wiederholen und dokumentieren um mit den Daten gegen Ende Mai an Vodafone heranzutreten und auf Nachbesserung zu bestehen.

Grundsätzlich sind wir schon zufrieden mit der neuen Leitung. Nur soll doch bitte auch geliefert werden womit geworben wird.
Allgemein
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Zu diesem Bericht wurden bisher 1 Kommentar abgegeben

Kommentar von Foxi (Foxi) 15.05.2018 um 08:55 Uhr
Die Speedtest geben immer nur einen kleinen Anhaltspunkt. Sind aber ansonsten nicht zu gebrauchen. Sinnvoller ist es eine größere Datei von einem schnellen Server zu downloaden.

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