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LTE-Router

LTE steht für „Long Term Evolution“ und ist ein Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G). Es ermöglicht eine Bandbreite von bis zu 300 Mbit pro Sekunde. Dabei bleibt das technologische Grundschema von UMTS (3G) erhalten, sodass die Nachrüstung des Netzes kostengünstiger ausfällt. Die Frequenz dieser Technologie variiert von Ort zu Ort zwischen 700 und 2600 MHz.

Um die neue Funktechnologie auch im privaten Haushalt und nicht nur mobil zu nutzen, wird ein LTE-Router benötigt. Er fungiert als Sende- und Empfangsstation, welche auf die LTE-Funktechnik ausgelegt ist. Dadurch können mehrere Computer mithilfe von WLAN oder Bluetooth eine schnelle Internetverbindung aufbauen. Insbesondere wenn kein DSL-Anschluss möglich ist, weil am Wohnort keine DSL-Kabel verlegt wurden oder wenn man häufig umzieht, bietet sich die Nutzung von LTE statt DSL an. Für den Anschluss wird kein Technikertermin benötigt und die Nutzung des LTE-Routers ist nicht auf einen festen Wohnort festgelegt. Um den LTE-Router anzuschließen, muss er lediglich an die Steckdose angeschlossen werden, eine geeignete SIM-Karte eingelegt werden und mit einem Computer verbunden werden, um die Internet-Zugangsdaten einzurichten.

Es existieren zwei Varianten von LTE-Routern: Ein stationäres Gerät, welches an einer zentralen Stelle im Haushalt aufgestellt wird und, ähnlich wie ein WLAN-Router, ein Funknetz mit einer bestimmten Reichweite aufbaut. Des Weiteren gibt es einen LTE-Surfstick, welcher die mobile Variante eines LTE-Routers darstellt und ideal für Reisen ist. Der Einsatz des portablen Surfsticks erfolgt über einen USB-Steckplatz und wird automatisch vom Betriebssystem erkannt. Derzeit bieten die Telekom und Vodafone sowie AVM Fritz!Box LTE-Router an. Bei Vertragsabschluss besteht die Möglichkeit die Router vergünstig oder kostenlos vom Provider zu erhalten.