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von , über "Maxi 18.000" von M-net , am um 17:15 Uhr

Nicht mehr tragbar!

Seit Oktober 2008 bin ich Kunde bei M-net und habe DSL 18.000 mit Telefonieflat.
Die ersten 3 Jahre ging eigentlich alles ganz gut. Doch im August 2011 merkte ich, dass meine Telefonleitung immer schlechter wurde. Dies zeigte sich dadurch, dass ich Anrufer fast gar nicht mehr verstand und die Leitung ziemlich rauschte. Des Weiteren bemerkte ich, dass die DSL-Leitung aufgrund von häufigen Syncabbrüchen immer mehr und mehr in die Knie ging. Bis zu diesem Zeitpunkt war das nie ein Problem.Ich dachte, dass es sich um Tagesschwankungen handelt und habe das ein wenig verfolgt.
Am 06.12.11 war das Rauschen der Telefonleitung unerträglich, so dass ich den Stördienst von M-net kontaktierte. Die Aufnahme des Problems erfolgte schnell und der Mitarbeiter war sehr nett. Es dauerte keine 3 Stunden und es meldete sich ein Techniker. Dieser teilte mir mit, das auf der Leitung einige Störungen waren und er dadurch die Leitung von 18.000 auf 12.000 reduzieren musste. Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt endlich wieder ohne Probleme telefonieren konnte. Auf meine Frage, ob mir M-net im Preis entgegenkommt entgegnete mir der Techniker, dass das nicht möglich sein weil es ja immer von "bis zu" heißt.
Ich verfolgte das alles eine Zeit lang und stellte dabei fest, dass nicht mehr mal 12.000 DSL erreicht wird. Dies entspricht einer Leistungsreduzierung zwischen 33 bis 44 Prozent. Und das kann meines Erachtens nicht mehr mit "bis zu" begründet werden.
Somit habe ich den Vertrag gekündigt. Die Kündigung wurde akzeptiert zum 05.10.12. Ich habe nun erneut Kontakt mit M-net Kontakt aufgenommen und den Kündigungszeitpunkt nicht akzeptiert. Ich bin der Meinung, dass das nicht mein Verschulden ist und der Anbieter für eine ordnungsgemäße Infrastruktur sorgen muss. Zumal vermehrt darauf hingewiesen wurde, dass in unserem Haus hardwareseitig und leitungstechnisch nichts verändert wurde. Vom Verteilerknoten zum Übergabepunkt in unser Haus sind es 750 Meter (selbst von M-net gemessen). Also kann auch das nicht das Problem sein.
Da M-net zu Lasten der Kunden handelt und ich weiterhin die volle 18.000 DSL-Leitung bezahlen muss, habe ich all dem widersprochen. Des Weiteren auch eine Schlichtung bei der Bundesnetzagentur beantragt. Bin gespannt was da raus kommt.
Mein Fazit: M-net war anfangs sehr gut - nahezu perfekt! Hatte vorher schon viele schlechte Erfahrungen mit namhaften Anbietern machen müssen. Aber leider ist M-net die letzten Jahre auch ziemlich gewachsen und dies hat sich auf die Qualität ausgewirkt. Das ist ein Grundproblem aller Anbieter, je größer diese werden und je mehr Kundenzuwachs zuv erzeichnen ist, desto schlechter wird die Qualität und der Kundenservice. Schade! Ich will jedenfalls weg und kann M-net nicht mehr empfehlen. Zumal dieser Anbieter eine antiquierte Preisstruktur hat und man immer noch einen Zusatzobolus entrichten muss, dass man die Telefonnummer des Angerufenen angezeigt bekommt (CLIP-Funktion).
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
Preis-/Leistung

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