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von , über "Doppel-Flat basic DSL 6.000" von Versatel , am um 19:39 Uhr

2. Teil Schlechtester Service, miese Bandbreite, keiner kümmert sich

Dies ist mein zweites Fax an Versatel, welches ich heute gesendet habe. Mal sehen, ob diesmal irgendwas geschieht!??

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich nehme Bezug auf mein Schreiben vom 09.01.2007.

Da sie auf mein Schreiben keinerlei Reaktion zeigen, gehe ich davon aus, dass Sie an einer weiteren Fortführung unseres Vertrages nicht interessiert sind!

Mir sind Ihre AGB durchaus bekannt, in denen steht, dass Sie lediglich eine Bandbreite von bis zu 6000 kbit/s zusichern. Jedoch interpretiere ich dies so, dass es sich bei dem -bis zu- lediglich darum handelt, dass ein Netz Schwankungen unterliegt!

Bei meiner Leitung ist es so, dass ich konstant eine Downloadgeschwindigkeit von max. 2048 kbit/s und eine Uploadgeschwindigkeit von max. 260 kbit/s erhalte. Dies ist nicht das Produkt, welches vertraglich von Ihnen zur Verfügung gestellt werden müsste. Diese Geschwindigkeit erreiche ich seit mindestens mitte November. Leider habe ich zuvor die Geschwindigkeit nie geprüft. Seit der ersten Prüfung war die Geschwindigkeit zu keinem Zeitpunkt höher! Die durchgeführten Tests habe ich protokolliert und habe durchaus sachverständige Zeugen hinzu gezogen.

Nun haben Sie seit dem 15.12.2006 Kenntnis von diesem Mangel. Am 03.01.2007 forderte ich Sie erneut auf den Mangel zu beseitigen und ebenfalls mit Schreiben vom 09.01.2007.

Ich setze Ihnen eine Frist bis zum 15.01.2007 den Mangel zu beheben.

Sollten der Mangel bis dahin nicht behoben sein kündige ich den Anschluss fristlos und lasse mich anwaltschaftlich vertreten.

Des weiteren entziehe ich Ihnen zu diesem Zeitpunkt die Einzugsermächtigung für das Girokonto bei der Postbank Dortmund (BLZ xxxxx, Kontonummer xxxxx).

Ihre Ignoranz ist völlig inakzeptabel! Ich habe noch nie erlebt, dass ein Unternehmen so mit Kunden umgeht! Aus diesem Grunde habe ich eine Internetrecherche durchgeführt. Offensichtlich handelt es sich bei diesem Verhalten um Ihre Firmenpolitik und es geht Ihnen nicht um Nachhaltigkeit, sondern ums schnelle Geld! Es ist erschreckend, wie schlecht Ihr Produkt und Ihr Service ist. Nicht nur ich, sondern eine große Anzahl von Versatel-Kunden haben exakt das gleiche Problem!

Bei den meisten Kunden verwiesen sie immer wieder auf die AGB, in welcher steht, dass Sie lediglich eine Upload- bzw. Downloadgeschwindigkeit von bis zu x kbit/s zusichern und verweisen dann auf die zweijährige Mindestvertragslaufzeit.

Mit diesen Kunden werden ich eine Sammelklage gegen Sie anstreben. Denn bei einer solch extremen Abweichung von der zugesicherten Bandbreite, halten Sie sich meiner Ansicht nach nicht mehr an den Vertrag.

Zur verdeutlich: Wenn ich ein Pkw kaufe, dann wird dort auch eine Höchstgeschwindigkeit von Beispielsweise 210km/h angegeben. Diese wird natürlich nur bei optimalen Bedingungen erreicht. Sollte dieses Fahrzeug jedoch zu jedem Zeitpunkt lediglich eine Geschwindigkeit von maximal 70km/h erreichen (also wie bei Ihnen ein Drittel der Geschwindigkeit), stelle ich es dem Verkäufen wieder vor die Tür! Glauben Sie mir, ich bekäme vor jedem Gericht in jeder Instanz Recht!!! Auch wenn im Kaufvertrag eine Geschwindigkeit von bis zu 210km/h stände.

Vielleicht sollte wirklich mal ein Grundsatzurteil her, damit Ihnen die Kunden so lange wegrennen können, bis Sie Ihr ignorantes Verhalten einstellen und Sie Ihre Hard- bzw. Software in so weit anpassen, dass die von Ihnen zugesicherte Bandbreite zumindest annähernd erreicht wird!

Wenn Sie als großes Unternehmen meinen, mit den kleinen Kunden so umgehen zu können, werden Sie bald feststellen, dass dies nicht der Fall ist! Bei einer solch großen Anzahl von unzufriednen Kunden, werden Sie sehen, dass selbst die Presse Interesse an so etwas hat. Dies soll keine Drohung sein. Ich denke nur, dass der Kunde ein Recht darauf hat, sich zu informieren, bevor er zu Versatel wechselt. Denn leider scheint es sich hier ja nicht um einen Einzelfall zu handeln!!!

Ich hoffe, dass Sie sich zumindest dieses Schreiben lesen. Denn ich bin mir sicher, wenn ich nach Ihrer nächsten Abbuchung den Rechnungsbetrag zurück buchen lasse, werden Sie reagieren. So etwas geschieht ja in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen, denn da geht es dann um Ihr Geld.
Allgemein
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