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von , über "Doppel-Flat basic DSL 6.000" von Versatel , am um 12:14 Uhr

das Grauen hat einen Namen: versatel

Eines vorneweg: ich habe wirklich lange überlegt, wie ich dieses Statement sachlich und objektiv verfassen kann und komme dabei immer wieder zum gleichen Ergebnis: ich kann es nicht. Zu sehr überwiegt die Freude, dass es vorbei ist!
Meine Erfahrungen mit versatel:
Nachdem ich bereits auf den ersten Anschluss in 2007 acht(!) Wochen warten musste, folgte eine dreijährige Aneinanderreihung von Pannen, Störungen und immensen Kosten für die inkompetenteste und unfreundlichste Hotline, mit der ich jemals zu tun haben müssen durfte.
Weil der Vertrag noch eine Weile lief, nahm ich beim Umzug in eine andere Stadt meinen Anschluss mit. Die Wartezeit hier betrug diesmal "nur" vier Wochen. Für den Anschluss erhielt ich mehrere Terminzusagen, von denen keine eingehalten wurde - ich nahm übrigens jedesmal einen Tag Urlaub. Bei der Hotline kein Wort des Bedauerns, sondern immer die Schuldzuweisung an die Telekom.
Bereits vor meinem Umzug hatte ich den Vertrag gekündigt und zwei Monate (!) später eine Eingangsbestätigung erhalten mit der Zusage, mir noch eine gesonderte Kündigungsbestätigung mit Ablaufdatum zuzusenden. In meinen zahlreichen Gesprächen mit der Hotline (technische Störungen, ein Mitarbeiter unterstellte mir sogar ich wäre nicht in der Lage, meinen Anschluss ordnungsgemäß zu verkabeln - zu dem Zeitpunkt war ich bereits mehr als zwei Jahre Kunde) wurde mir mehrmals mündlich zugesagt, dass der Vertrag trotz Umzug zum Ablauf der Vertragszeit ausliefe.
Dann endlich kam der Tag, an dem der Vertrag auslief.
Denkste! Nach drei Monaten bekam ich von versatel eine Mahnung über die Anschlussgebühren für die letzten drei Monate. Es brauchte wieder mehrere Anrufe bei der sauteuren Hotline (mit Handy übrigens, da Festnetz ja nicht ging), wo ich wieder unzähligen verschiedenen Mitarbeitern mein Anliegen schildern musste weil sich keiner zuständig fühlte. Nachdem ich dann nach mehreren Wochen endlich eine zum vorher vereinbarten Termin rückwirkende Kündigungsbestätigung erhalten hatte (ja, man stelle sich mal vor: so etwas gibt es wirklich), kam kurz darauf der finale Akt, quasi das i-Tüpfelchen: man stellte mir eine Mahnung (ohne vorhergehende Rechnung, wie bereits zuvor schon einmal) über einen Betrag von 21 Cent (!!!) mit dem Hinweis, dass die Forderung ohne weitere Ankündigung innerhalb weniger Tage an ein Inkassobüro übergeben werden würde.
Ich überwies also die 21 Cent und lies meinem Ärger in einem Beschwerdeschreiben freien Lauf. Die Reaktion bewies einen guten Sinn für Sarkasmus: ein Zweizeiler, in dem man mir zusagte, den Betrag mit der nächsten Rechnung zu verrechnen. Kein Wort des Bedauerns oder gar eine Entschuldigung. Ich brauche an dieser Stelle wohl nicht zu erwähnen, dass es keinen weiteren Rechnungslauf gab, weil der Vertrag Gott sei Dank inzwischen ausgelaufen war.
Soweit meine Erfahrungen mit versatel in Kurzform. Ich war nicht überrascht jetzt zu lesen, dass die Firma jetzt Mitarbeiter in hoher Zahl entlassen musste - es war nur die logische Konsequenz aus ihrer Kundenarbeit.
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
Preis-/Leistung

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