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von , über "DSL 20.000 (20000/800)" von Versatel , am um 22:14 Uhr

Versatel - besser Untergang als Börsengang!

Pro: Preise sind, wenn kein Service benötigt wird, ok.

Kontra: Der Service ist eine Katastrophe, eine Frechheit!

Seit dem 07. Juni 2006 habe ich einen DSL 20.000 Anschluss (gibt es ja nicht mehr, warum wohl), die Geschwindigkeit klang verlockend. Die Versatel hat mit der Auftragsbestätigung, vom 31. Mai 06, ausdrücklich bestätigt, dass mit meiner Anschlussleitung eine maximale Downstream-Bandbreite, von bis zu 20 Mbit/s möglich ist. Diese Aussage war der Entscheidungsgrund für Versatel. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich als Laie noch nichts, von der Möglichkeit, die Bandbreite selber zu messen und damit zu kontrollieren.
In den ersten Monaten kam es dann regelmäßig zu Störungen, auf dem Bildschirm erschien, in kurzen Zeitabständen, die Meldung -der Server ist ausgelastet-, dann ging nichts mehr. Alle Anrufe bei der Hotline blieben ohne Ergebnis. Wir können nichts finden oder in Ihrem Postfach liegt keine Meldung, waren die qualifizierten Aussagen. Dieser Mangel besteht etwa seit Jahresbeginn nicht mehr.

Von Bekannten erhielt ich den Hinweis, dass unter www.wieistmeineip.de, Speedmessungen möglich sind, leider stand diese Seite über Monate wegen Überarbeitung nicht zur Verfügung. Ab dem 15.02.07 habe ich dann Messungen durchgeführt, ich habe meinen Augen nicht getraut. Versatel hat diese ersten Ergebnisse dann beanstandet und mich aufgefordert, die Bandbreitenmessungen unter www.ck-user.de durchzuführen, habe ich gemacht. Bisher sind 110 Messungen an Versatel gegangen, der Durchschnitt aller Ergebnisse liegt unter 6 Mbit/s.

Mit Schreiben vom 21.02.07 habe ich dann der Versatel einen Vergleichsvorschlag, mit dem Ziel, den Vertrag nach 12 Monaten zu beenden, unterbreitet, keine Antwort.

Am 22. Februar kam dann ein sehr qualifizierter Techniker und hat zunächst ohne Genehmigung oder Begründung das ADSL Modem ausgetauscht und dann gemessen. Die Ergebnisse lagen im Durchschnitt bei 3 Mbit/s, etwa 2 Mbit/s schlechter als vor dem Austausch. Der Techniker hatte die Ursache bei der Telecom ausgemacht, die würden sich bei mir melden, was natürlich nicht geschah. Die Herausgabe der Messergebnisse hat er verweigert, Dienstanweisung. Auf meine Forderung, einen Rücktausch vor zu nehmen, wurde nicht reagiert.

Am 01.03.07 habe ich fristlos gekündigt, eine Reaktion seitens der Versatel gab es am 5. März 2007. Mir wurde mitgeteilt, -unsere Techniker haben festgestellt, dass Sie eine Bandbreite von ca. 17 Mbit haben, somit ist eine vorzeitige Vertragsauflösung nicht gerechtfertigt-.

Am 09.03.07 habe ich die fristlose Kündigung erneuert und der Versatel, nach ihren AGB, eine Frist von 10 Werktagen zu Behebung der Mängel gesetzt. Gleichzeitig habe ich vorgeschlagen, einen öffentlich bestellten und amtlich vereidigten Sachverständigen zu beauftragen, Messungen durchzuführen. Der -Verlierer- sollte die Kosten für das Gutachten übernehmen. Auch auf dieses Schreiben gab es natürlich keine Antwort.

Am 30.03.07 erhielt ich einen Anruf der Versatel, am 02.04. sollten von einem Techniker Messungen durchgeführt werden. Die Messungen vom 22.02.07 waren diesem Herrn nicht bekannt. Ich habe zugestimmt, unter der Voraussetzung, dass die Ergebnisse ausgehändigt werden. Am 06.04. erhielt ich von der Versatel eine E-Mail mit der Behauptung, Messungen am 30.03. seien von mir abgelehnt worden, eine glatte Lüge.

Am 10.04.07 gab es wider einen Anruf, ich befand mich gerade in der Behandlung bei meinem Zahnarzt. Ich habe wieder zugestimmt, unter der bekannten Voraussetzung und um einen nochmaligen Anruf zwecks Terminabsprache gebeten, ich warte noch.

Ich habe zwischenzeitlich alle Fachzeitschriften, mit denen die Versatel ihre Angebote bewirbt, angeschrieben, mit der Bitte, die Bewertungen, unter Einbeziehung der katastrophalen Serviceleistungen der Versatel, zu korrigieren.

Am 12.04.07 habe ich beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Einleitung eines selbständigen Beweissicherungsverfahren gem. §§ 485 ff. ZPO gestellt.

Die Versatel Berlin GmbH habe ich aufgefordert, den Anschluss bis nach einer Begutachtung in Betrieb zu halten, das Gericht habe ich gebeten gleiches zu tun.

Da die Versatel durch die DEKRA nach ISO 9001:2000 zertifiziert wurde, habe ich diese am 15.04.07 aufgefordert, meinen Vorgang, aber auch andere, zu prüfen (die Versatel ist zur vollständigen Vorlage verpflichtet), und der Versatel die Zertifizierung zu entziehen. Die Versatel verstößt gleich gegen mehrere Grundregeln, insbesondere gegen die Grundregel 1, Kundenorientierung. Die Versatel ist als zertifiziertes Unternehmen verpflichtet, die Grundregeln einzuhalten. Die DEKRA-ITS Certification Services GmbH ist verpflichtet, dies in Abständen zu überprüfen. Wie Versatel es überhaupt geschafft hat, zertifiziert zu werden, ist mir ein Rätsel.

In wie weit ein Prüfzeichen-Missbrauch durch die Versatel vorliegt, wird geprüft und ggf. zur Anzeige gebracht.

Nach Erhalt des angedrohten Mahnbescheides werde ich den Anwalt der Versatel auffordern, den Sachverhalt noch mal genau zu prüfen. Bleibt der Mahnbescheid bestehen, werde ich gegen die Versatel Geschäftsführer und gegen deren Rechtsanwalt, Strafanzeige wegen gemeinschaftlichen, fortgesetzten und gewerbsmäßigen Betruges, gem. §§ 263 StGB, Anzeige erstatten.
Nur Schade, dass ich dann, durch die Versatel, nicht mehr individuell betreut werde, oder?

Werden meine Messergebnisse vom Gutacher bestätigt, gehe ich von einer schwebenden Unwirksamkeit des Vertrages aus, eine Rückfalloption ist nicht Vertragsbestandteil.

Über die teure, unfähige Hotline, mit der arrogant und überheblich klingenden Leit-Stimme, (ach, eine Störung also) möchte ich mich nicht weiter äußern.

Regelmäßig, von der Versatel vorgenommene Zwangstrennungen, bei intensiver Internet-Nutzung, teilweise alle 50 Minuten, werden durch Versatel bestritten.

Tinte, alles was Versatel zum Drucken anbietet, ist reine Tinteverschwendung, selbst wird z. B. ein anderes Logo verwendet.

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Versatel Geschädigte, meinem Weg folgen und auch berichten.

Mein Kommentar: ernste Warnung vor der Versatel, es kann bei den Mitbewerbern nur besser werden!
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
Preis-/Leistung

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