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von , über "DSL 100.000" von htp , am um 16:37 Uhr

Vom Regen in die Traufe gekommen.....

Im Mai 2018 bin ich als Ex-Telekomkunde auf persönliches Anraten zu HTP gewechselt. Spitzentempo: VDSL 100 und nur für kurze Zeit. Der Bereitstellung der Daten und des Routers, Fritzbox 7490 klappte 1a. Aber mit Schrecken und zu meinem Leid, hat mich HTP vor Ort direkt wieder auf die gleiche Leitung bzw,. Port der Telekom gelegt. (Zur Telekom siehe mein anderer Bericht vom Mai 2018). Leider krankt die Leitung, dann auch an den gleichen Symptomen, wie die letzten 2 Jahre davor. Alles wie gehabt, nur als Resalekunde noch komplizierter. Gleich die 1 Stunde nach der Freischaltung. Wupps, zahlreiche Verbindungsabbrüche und nur VDSL 50.000 . DIe Verbindung weg, im 3 Minutentakt. Der erste Anruf bei HTP. Kein Problem für die Hotline: Man ruft wegen des DSL Profils von HTP aus direkt bei der Tkom an. Die rüsten dann auch schnell nach. Für den Rest kommt ein Techniker der Telekom heraus. ...Verdammt, es geht schon wieder los, wenn der Song kennt, weiß nun folgt.... 2 x einen Vor-Ort-Termin gemacht. Wer kommt nicht ? Dafür gehen 1 Urlaubstag und Mehrstunden drauf. Statt dem vereinbarten Freitag kommt der Tkom Techniker Montag Vormittag oder Dienstag Mittag. Ich bin natürlich nicht da und so komme ich 2 Wochen lang keinen Meter weiter. Ich vermute mal stark, es ist mangelnde Kooperation zwischen Provider und Leitungsinhaber. Ich beschwere mich mehrfach bei HTP, dass es mit dem Termin nicht klappt. Tja, da kann man nix machen..... Am 3 Termin kommt dann das erste Mal, der Techniker der Telekom, wie vereinbart. Ich weise ihn ein und erkläre ihm, was hier los ist und das es kompliziert wird. TAE Dosen, Router/Kabel und Doppeladern tauschen alles schon durch. In der Wohnung und draußen beim APL kommen gemessen nur 60.000 im DL an, der Upload ist genauso schlecht. Das obwohl der Verteilerkasten nur 180 Meter vom APL weg ist. Das Spektrum auf seinem Messgerät ist gestört, in der Wohnung und auch Draußen vor dem Anschluss. Wie es der Zufall so will, passt es haargenau, genau in der Störungsphase muss er 8 Minuten auf eine stabile Verbindung warten. Ich frage gezielt nach. Was und wo, welcher Bereich ist gestört ? Er gibt mir Auskunft und ich sehe das meine Vermutung richtig war. Der Mann gibt sich alle Mühe, stößt aber an seine Grenzen und zwar auch dessen, was er machen darf. Sein Fazit: Diagnose Kabelschaden im Bereich der Tkom oder Elektrostörer. Ich kann nicht umgeschaltet werden, da alle Ports belegt sind. Der Techniker nahm sich immerhin 45 Minuten Zeit, so viel wie kein Anderer vor ihm. Wieder bei HTP angerufen, die offensichtlich von der Telekom nur unzureichend über den Status informiert werden, was beim Kunden passiert. Warten. 2 Tage später ruft mich HTP an, die Störung ist laut Tiefbauabteilung der Telekom behoben. Was die da genau gemacht haben, weiß aber keiner. Die HTP Technik druckst am Telefon herum und erklärt mir, dass es die Tiefbauabteilung der Telekom ist. Weiß ich schon selber, aber was wurde gemacht ? Hmm, also keiner weiß es. Besserung ? Leider nicht ganz. Zum Schluss fragt der MA der HTP Technik ernsthaft nach, ob ich selber an dem Anschluss gebastelt habe. Fakt ist, die Leitung spinnt immer noch. Man will mir den nächsten Techniker schicken. Ich frage mich, was das hier konkret bringen soll. Also wieder wegen des Elektrostörers (Plan B) nachgefragt. Kann HTP nicht machen, sollte die Telekom machen. Der normale Techniker im Einsatz hat aber dafür nicht die Messtechnik mit. Ich soll mich direkt bei der Bundesnetzagentur/Messdienst melden. Gesagt getan und die kommen nach netten Kontakt auch schnell 2 x zu mir raus. Den evtl. Störer in der Nachbarschaft haben sie dann schnell gefunden. Bei der Zuarbeit HTP/Tkom gibt es auch Probleme. Die Bundesnetzagentur braucht eine Langzeitmessung des Providers. Auch hier streiten sich wieder HTP und TKOM, wer das machen muss. Da ich bei der Tkom kein Kunde mehr bin, kann ich nicht nachfragen. Fazit, es wird ohne vor Ort gemessen. Nur weil ich als Kunde selber aktiv werde. Bei der Generalprobe um das finale Event zu beenden. Das defekte Gerät vom Netz nehmen, Leitung messen, Abnahme durch HTP. Bricht aber die Leitung wieder mehrfach ab, ohne das der Störer aktiv ist. Der Messdienst hat dem Störer nämlich die Sicherung abgedreht. Der erstmals von HTP entsandte eigene Techniker schaut sehr skeptisch, kann aber nix machen. Nachdem ich ihm Screenshots eines Spektrum einer VDSL Leitung mit netto 7000 im DL zeige, fangen die Messtechniker der Bundesnetzagentur an zu lachen. Laut Feinmessung scheint es doch die Leitung bzw. Leitungsweg bis zum Haus oder der Verteilerkasten zu sein. Juhu, das Verschieben von Verantwortlichkeiten ist endlich vorbei. :-) Es wird nun nach einer Feinmessung des Signals durch die Bundesnetzagentzr klar festgestellt, es muss ein Spezialist anrücken. Nun sollte HTP die Telekom auffordern, einen Serviceingenieur zu schicken. Mal abgesehen von den Kostenfrage, gibt es nur lange Gesichter. Der HTP Mann wurde gebeten, den Stand in seine Firma zu bringen. 3 Wochen später.... Es tut sich nix weder von HTP, noch von der Telekom. Kommunikation ? Hallo ?! Inzwischen habe ich 4 verschiedene Router getestet, es ist egal, welchen Router ich hier anschließe. Die Leitung ist zu schlecht und die Werte wechseln über den Tag, Sowohl die Download/Uploadwerte, als auch die Störabstandsmarge (SNR) genannt, geht in den Keller. Danach folgen CRC Fehler und der Router verabschiedet sich. Danach kurze oder lange Warteschleifen des Routers bis zur Wiederverbindung. Irgendwann sind die Leitungsparameter verständlich und selbst für mich als Laien, ist klar zeitweise ist das so schlecht, dass man weiß, da kommt bald der nächste Abbruch. Spätestens nach 2-4 Stunden ist hier wieder die nächste Störung angesagt. Konstanz ? Fehlanzeige und man hört nichts mehr von HTP und schon gar nichts von der Telekom.

Anfang August folgt dann die Fristsetzung zur Entstörung per Einschreiben mit Rückschein. 1560 dokumentierte Abbrüche im Juni 2018 + über 2000 im Juli 2018. Im August 2018 waren es dann nur noch rund 600 Abbrüche. Alles gut nachvollziehbar in der Monatsstatistik einer Fritzbox 7490, Abzüge wegen Zwangstrennung und Messversuchen des Messdienstes bereits berücksichtigt) Auch das für die Entstörung ein Serviceingenieur gesondert angefordert werden muss, wird noch mal gesondert geschrieben. Ich befürchtete nämlich, man fängt wieder unten mit dem normalen Techniker an und es wird die nächste Schleife im gestartet, die keine Besserung bringt. Aber es macht keinen Unterschied. Ob kurze Störung oder lange Störung.... HTP scheint es egal zu sein.

Anrufe oder Rückmeldung ? Auch hier rührt sich auch hier nichts. Transparenz Provider zum Kunden ? Nicht vorhanden. Kommunikation und Information mit den Kunden ? Nicht vorhanden. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, dass mein Fall nicht bearbeitet wird. Ich denke mir, dass es teuer wird und deswegen die Sache "ruht". Also habe ich noch Beschwerde beim Verbraucherschutz der Bundesnetzagentur eingereicht. Die mir 6 Wochen später schreibt, dass es keine gesetzliche Handhabe gibt, außer bei Marktmacht, wie bei Anbietern der Telelom. Ziemlich enttäuschend als Verbraucher, dass sowas nicht gesetzliche geregelt ist. Deswegen folgt nun der Einsatz eines Fachanwalts für IT Recht. HTP scheint mich als Kunden einfach vergessen zu haben. Spätestens mit dem EMV Störer ist HTP mit dem Thema überfordert und steigt aus dem Fall aus. Die HTP Hotline ist zwar solide (schneller erreichbar und freundlich) aber was nutzt das bei komplexen Problemen. Was ich sehe ist, dass ich die Dokumentation liefern musste. Was macht die HTP Technik ? Wo ist der Einsatz gezielt das Problem zum Technischen Dienst der Telekom zu bringen ? Von einer Hand in die Andere. Damit der Kunde mit technischen Themen nicht belastet wird ? Leute da kam bei mir mal gar nix. Weil der nicht mit dem redet und der wieder nicht weiß, was der gesagt oder gemacht hat...Das könnte ja der machen, weil wir es ja nicht machen müssen. Es kreist der lustige schwarzen Peter von Einem zum Anderen. Telekom, HTP, Kunde, Kabel, E Störer. Aber ich frage Anfang August noch mal beim Messdienst der Bundesnetzagentur nach. Die Telekom weiß schon Bescheid seit Ende Juli und sollte sich via Serviceingenieur um die Leitung kümmern. Die EMV Messung wird eingestellt. HTP mag beim Zugriff auf eigene Technik als Provider ganz okay sein. Als eingemieteter Resalekunde im Fremdgebiet der Telekom, kann ich anhand meiner Erfahrungen nur abraten. Gibt es Probleme mit dem Anschluss, wundere man sich bitte nicht. Man ist vom Wohlwollen der Techniker einer Fremdfirma und deren Qualität abhängig. Wer sich doch daran wagt, braucht gute Nerven und mache sich auf Eigenarbeit gefasst. Denn die Telekom, ist beim normalen Kundendienst schnell in Marsch gesetzt. Sobald es komplexer wird, müsste ihr die Eigenarbeit leisten, die normalerweise ein Supportmitarbeiter macht. Man muss dem Techniker der Telekom genau sagen, was los ist, weil anscheinend sehr viel Information auf der Strecke bleibt. Man wälze es stets auf den Anderen ab. Kostete bei mir nur Nerven ohne Ende und brachte am Ende leider nichts. Das Schweigen auf meine Mails, in denen ich nach Monaten die Anzahl der Störungen melde, zeigt.... Ich bin HTP als Kunde mit den Leitungsstörung egal.

Die VDSL Leitung hatte an guten Tagen 109 K DL, knapp 34 K Upload. Das war so ziemlich genau an höchstens 5 Tagen der Fall, wo es nur zur Zwangstrennung kam und ich schon Hoffnung hatte. In Störungszeiten war nach unten bis zu 7 K im DL, 1,5 K im Upload, so ziemlich alles drin. 80 K, 60 K, 44 K, 25 K jeweils im DL. Upload ist prozentual jeweils schlechter. Der Fehler konnte mit Eigenmitteln (Kabeltausch, Routertausch Fritzbox 7490, Fritzbox 7430, Speedport 924 V Typ A und TP link Archer vr600v, sämtliche Elektronik zeitweise aus und an, und auch Verkabelungen gewechselt, bzw. umgesteckt wg der E Störung jedenfalls nicht behoben werden. Fazit: HTP kann ich unter solchen Umständen als Provider leider nicht empfehlen.
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
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Zu diesem Bericht wurden bisher 1 Kommentar abgegeben

Kommentar von Cyberdine (Mathias Mueller) 06.10.2018 um 10:19 Uhr
HTP hat mich übrigens nur unter Beauftragung eines Fachanwalt vorzeitig aus dem 24 Monatsvertrags entlassen. Das bei einer fast durchgehend gestörten Leitung. Ich finde das geht hier gar nicht.

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