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von , am um 20:09 Uhr

Soso Service Wüste nr 1 in der BRD

Als die Telekom nocht nicht T-Com, T-Home, T, Telekom oder Deutsche Telekom heißt, da war sie die Post und so lange war unser Anschluss schon bei der Firma - seit über 30 Jahren. Und was soll ich sagen vor 30 Jahren musste man denen hinterlaufen und heute muss man es auch. habe hier eine kleine Auswahl der Dinge zu Papier gebracht, die ich als Telekomkunde erleiden musste.

1. Der ISDN-Anschluss
2. Der DSL-Anschluss
3. Der 2. Anschluss im Haus
4. Der Bagger im Garten
5. Die Kündigung
6. Fazit



======1. Der ISDN-Anschluss=====
Als es noch kein DSL gab, man trotzdem aber eine bisserl schneller Internetverbindung haben wollte tja da gab es nur ISDN. Und von wem klar der Telekom. Das war zwar nicht unbedingt eine günstige Anschaffung, aber brachte Ruhe in den Familienalltag wenn nun gleichzeitig im gesurft und telefoniert werden konnte.
Nebender happig teuren Bereitstellungsbebühr musste noch teure Hardware mitbestellt werden.
Aber hey, das war eine andere Zeit hier geht es um die Telekom selbst.

Die Auftragserteilung klappte gut, doch für die Auftragsbestätigung mussten wir noch 2 mal anrufen. Dann kam es zum Technikertermin, der.... auch nicht wirklich klappte, da zwar der Techniker vor der Haustür stand aber wieder gehen musst, da ein Fehler in seinem Auftrag war und zusätzlich etwas im Verteiler nicht umgestellt war. So musste er unverrichtetet Dinge wieder abziehen. Dann kam es zum zweiten Technikertermin, bei dem der Techniker viel zu spät kam. Doch ging alles... bis auf die Telefonanlage. Diese wurde von der Telekom geliefert und war eigentlich deren neues Spitzenmodel, doch wurden die Techniker darauf anscheind noch nicht richtig geschult. So brauchte der Techniker ewig die Anlage richtig anzuklemmen und einzustellen, da die Bedienungsanleitung nicht unbedingt leicht verständlich war. Der Techniker an sich war freundlich und meinte, sie wurden teilweise nicht mehr richtig geschult und stünden unter kostendruck. Wäre alles nicht so schlimm gewesen, nur zählte diese Einrichtung nicht mehr zu den Bereistellungskosten des Anschlusses und die Kosten wurden mit einem Stundensatz abgerechnet. Das Resultat war eine dicke, dicke, dicke Rechnung.

An der teuren Telekom-Telefonanlage hatten wir auch noch jahrelang unseren Spaß, da sie einfach ohne erkennbaren Grund ihren Dienst einstellte und zu Spitzenzeiten 3x täglich neu gestartet werden musste. Manchmal half auch das nicht und es war ein Anruf bei der Hotline fällig. Standardfragen, waren immer haben sie den Stecker gezogen und andere Telefone ausprobiert. Wäre ja nicht schlimm gewesen, wenn man nicht schon anleitetend das Problem mit Lösungsversuchen geschildert hätte. Übrigens die Hotline für Telefonanlagen und Fernwartung war keine 0800-Nummer, sondern eine 0180-Nummer.

Im Winter war die Leitung des öftern einfach tod und die Störungshotline war nicht wirklich darüber erbaut eine Störung aufzunehmen. Da nicht nur wir, sondern unsere Nachbarn auch über eine eine tote Leitung klagten machten wir uns alle kurzer Hand auf den Weg und gingen die Leitung ab. Wenig später stellten wir fest, dass ein dicker Ast die Telefonleitung auf den Boden gedrückt hatte. Also bei der Telekom angerufen und die Erkenntnis weitergegeben, doch nichts passierte. 1 1/2 Tage später wurde es uns zu bunt und kurzer Hand schlossen wir uns mit unseren direkten Nachbarn zusammen und schnappten Leitner und Kettensägen und wurden der Sache selbst her. Super Kundendienst. Aus Neugier haben wir bei der Hotline noch einmal angerufen und nach einem Status gebeten, da meinte die Mitarbeiterin nur schnippisch, dass gerade ein Techniker die Leitung gecheckt hätte und alles ginge und das doch alles in Ordnung sei. Ja is klar.
Also hatten die nach 3 Tagen sich erst einmal dazu erhoben irgendwas zu machen.

Es kistallisierte sich auch bei anderen Störungen heraus, dass es besser war einfach abzuwarten als sich noch mehr mit der Hotline zu ärgern. Die kam nach Jahren unter anderem auf die Idee, erst die Kunden ohne Leitung hängen lassen und dann wenn der Kunde immer noch nicht nervt und sich die Sache nicht von selbst gelöst hatte, einen kostenpflichtigen Techniker zu offerieren.


======2. Der DSL-Anschluss======
Die Zeit stand nicht still und das Wort DSL machte die Runde. Da wir etwas außerhalb wohnen hatten wir die Hoffnung auf schnelles Internet eigentlich begraben. Doch immer wieder bekamen wir Briefe der Telekom, unser Gebiet vor dem Ausbau steht und dei Zukunft Einzug halten würde. Anbei war ein Prospekt mit den Vorteilen von DSL mit einer Figur Namens Robert T-Online. Schließlich kam Werbung mit konkreten Preisen etc. ins Haus geflattert und wir entschlossen uns vor allem wegen den Möglichkeiten einer Flatrate für DSL. Also das dachten wir zumindest, den die freundliche Hotlinerin meinte ja, ja DSL schön und gut nur eben nicht in unseren Gebiet, denn da wäre sie überhaupt vorsichtig ob das den auch eingeschlossen würde. Auf die Bitte uns dann doch nicht mit der Werbung dafür zuzumüllen, meinte sie da habe sie gar keine Möglichkeit das einzustellen das so eben systembedingt so.

Um es kurz zu machen, nach einem Jahr auf der Warteliste erhielten wir einen Anruf das DSL jetzt verfügbar wäre. Super also gleich online gebucht, aber ohne T-Online, denn das konnte ich mir auch mit einem anderen DSL-Flatanbieter ersparen.

Die Hardware kam noch vor der Auftragsbestätigung, irgendwann kam zwar die Auftragsbestätigung aber ohne Schalttermin. Wieder waren zig Anrufe nötig um einen Schalttermin zu erhalten. Der Schalttermin verstrich und nichts ging. Dann wurde die Schaltung für die nächste Woche feststgesetzt und funktionierte auch wieder nicht. Mehr als eine Woche nach dem Ursprünglichen Schaltungstermin und unzähligen Telefonaten ging es dann endlich. Aber die Telekom rechnet natürlich vom Zeitpunkt des Schaltungstermin schon die DSL-Gebühren anteilige ab. Also wieder Anrufe etc.

Da war der nun unser DSL-Anschluss, der eigentlich kein richtiger war da er nur mit der Hälfte der Bandbreite geschaltet werden konnte, das aber zum vollen Preis. Das sollte man im Kopf behalten. Den als es einen Abrechnungsfehler gab, wollte mir der nette Hotliner gleich einen DSL-Anschluss mit dreifacher Leistung verkaufen. O-Ton" Herr XY ich sehe hier bei uns im System, dass sie nur einen DSL-Anschluss mit vermindeter Leistung bestellt haben wo doch bei Ihnen DSL 3000 verfügbar ist" Ich"Das kann ich mir nicht vorstellen, den es war schon ein Trauerspiel DSL-Light zu bekommen" Er."Nein, ich bin mir ganz sicher und wenn sie bei mir jetzt buchen, dann kann ich Ihnen noch folgende Konditionen machen" Ich"Super, wenn sie mir einen DSL 3000er hinbekommen, dann haben sie es sich auch verdient das ich ihnen den abkaufe." Er"Naja, Herr XY wenn ihre Nachbarn auch surfen kann es sein das der Anschluss geringfügig langsamer wird" Ich:"wieviel langsamer" Er"Nicht viel, aber der Anschluss ist dann trotzdem noch bedeutend schneller als ihr Anschluss" Ich" Wie gesagt wenn sie einen 3000er Anschluss hinbekommen, dann kaufe ich den. Halbe Stunde später musste er dann doch eingestehen, dass ich recht hatte aber er würde mich gerne informieren falls.... Ist klar.

Am DSL Anschluss kann es in den Jahren immer gerne mal an Sonn- und Feiertagen zu sporadischen Ausfällen. Aber es gab keine Alternative.


======3. Der 2. Anschluss im Haus====
Da jemand in bei aus der Familie einzog war es nötig einen neuen Anschluss zu schalten. Also der Anschluss war da aber schon seit 20 abgestellt. Auftragserteilung war nicht einfach, da die gute Frau am Telefon es nicht glauben wollte wie man einen Standartanschluss, analog bestellen konnte ohne nicht wenigstens eine Option zu wählen. Irgendwann gab sie sich geschlagen. Meinen Kommentar, der Techniker braucht unbedingt eine Leiter um am Schaltkasten an der Hausfassade zu arbeiten, schätterte sie ab und meinte die Techniker seinen immer optimal ausstattet. Die Auftragbestätigung kam auch erst wieder auf nachbohren.

Dann war es so weit der Techniker klingelte brav, hatte auch den richtigen Antrag dabei und besah den Anschluss. Wäre keine große Nummer er müsste nur wissen wo das Kabel der Telekom ans Haus übergeben würde. Wir zeigten ihm die Stelle an der Aussenwand des Hauses. Darauf meinte der Techniker, dafür hätte er aber nicht die richtige Ausrüstung dabei. Wir aber. Eine nagelneue Zarges Aluleiter. Die dürfe er aber nicht hernehmen und müsse erst Nachsehen ob nicht in Telekom eine passende Leiter hätte, meinte aber er könne es sich nicht vorstellen. Also ging er wieder unverrichteter Dinge und kam am nächsten Tag wieder... ohne Leiter. Aber sein Chef hätte es ihm erlaub unsere Leiter zu verwenden. Suuuuuper. Nicht, das wir das nicht geahnt hätten und es der Hotline vorab mitgeteilt hätten nein, es waren auch 2 Arbeitstage hinüber.

Aus einen unersichtlichen Grund wurde für den Anschluss die Telefonrechnung nich per Bankeinzug abgerechnet, sondern immer ein Rechnung zur Überweisung geschickt. Um das zu regeln bedurfte es 2 weiterer Anrufe. Für die Rufnummernübertragung 2 Anrufe und ein Fax.

======4. Der Bagger im Garten===
Eines schönen Herbsttages klingelte es an der Türe und ein Handwerker stand vor selbiger. Er erklärte mir das durch das Grundstück meines Nachbarn eine wichtige Telefonleitung verlaufe und diese defekt sei, die einzige Möglichkeit sie zu reparieren wäre durch den Garten meines Nachbarn. Dieser war aber für einige Wochen verreist und durch einen Zettel wichtige Post bei uns abzugeben, Erfuhren wir davon. Auf die Nachfrage ob die Nachbarn davon wüßten, dass die jetzt gleich in ihren Garten bebuddelt würde meinte der Handwerker, das sei Sache der Telekom und wollte nur noch einmal sicher gehen. Auf die Frage ob der Nachbar überhaupt eine Wahl hätte meinte er, eigentlich nicht. Glücklicherweise hatte ich eine Nummer der Nachbarn und erreichte sie am Urlaubsort, aber bei der Nachricht vielen sie aus allen Wolken ihnen sei weder etwas mitgeteilt wurden noch hätte man sie gefragt.
War auch egal, den 5 Minuten später hatten die schon mit dem Bagger im Garten begonnen.

======5. Die Kündigung===
Glücklicherweise wurde es irgendwann möglich über das TV-Kabel zu surfen und zu telefonieren. Also die Telekom-Hotline schnell anrufen und die Kündigunsfristen erfragen. So viel zur Theorie. Die Hotlinerin meinte gleich kurz und knapp 7 Tage für ihren ISDN-Anschluss. Okay. Und auf meine Frage nach der Frist für meinen DSL-Anschluss meinte sie entgeistert... welchen DSL-Anschluss. Na meinen. Sie versuchte mich dann 2 Minuten davon mich zu überzeugen, dass ich überhaupt keinen hätte. Fragte sie dann ich dann die letzten 7 Jahre gezahlt hätte. Wüßte sie jetzt auch nicht. Irgendwie konnte ich sie aber dann dann doch davon überzeugen das ich einen DSL-Anschluss der Telekom mein eigen nenne. Sie rief dann irgendetwas zu einem Kollegen und war dann auf einmal weg ohne es anzukündigen. Dann war sie wieder da und meinte sie wüßte jetzt woran das liege, ich sei zu Altkunde und wie müsste wissen seit wann ich den Telefonanschluss hätte. Ich meinte müsse so 1977 gewesen sein. Dann meinte sie das helfe ihr nicht weiter das läge zu weit zurück. Auf meine Frage ob es ein Problem sei, dass ich zu lange Kunde sei meinte sie ja... nein... ja es gibt Probleme bei Kunden die anscheinend viele Jahre im selben Tarif seinen und was weiß ich noch für Zeug. Nach einer Halben Stunde meinte sie überrascht, das ich recht hätte und seit 7 Jahren einen DSL-Anschluss hätte. Auch hierfür wäre die Kündigungszeit 7 Tage. Ich: Sind sie sich da jetzt auch wirklich sicher. Sie: Ja habe da extra noch mal meinen Chef gefragt, da war auch für ihn alles kein Routinevorgang. Übrigens wolle sie mich noch Fragen warum ich überhaupt kündigen wollte, wo ich dann schon so lange dabei bin. Meinte unter anderen Service und Preis und das verstand sie dann auch gleich.

Nach meiner Kündigung wurde ich übrigens eine Woche später angerufen da jetzt in meiner Straße vor kurzem ein DSL Port frei geworden sei. Merkte an das ich das wußte. Der Telekom-Mensch war dann ein wenig verwirrt warum ich das wüßte. Erklärte ihm dann, dass dies mein Port sei und ich gekündigt hätte vor einer Woche. Warum und wieso und wo ich den jetzt Kunde sei. Ich Fing mit letzterem an, also dass ich jetzt per TV-Kabel meine Kommunikation erledige. Das reichte, denn er Mitarbeiter meinte nur lapidar da können sie hinten und forne nicht mithalten.

Trotz mehrfacher Schreiben es doch bitte zu unterlassen uns Werbung zu schicken, bekommen wir bestimmt einmal im Jahr Post von der Telekom zu ihren tollen Produkten.

===6. Fazit====
Die Namen mögen sich geändert haben, aber die Einstellung eben nicht. Es ist schön und gut wenn der Anschluss funktioniert. Meine Erfahrungen sind nicht die so rosig und ich danke meinem Kabelbetreiber, der mir für die hälfte des Telekompreises die 32 fache Internetgeschwindigkeit, 2 Telefonleitungen, Komfortmerkmale und eine freundliche Hotline für die Hälfte des Preises bietet.

Und ja, vielleicht ist bei der Konkurenz nicht alles Gold was glänzt aber wer im Ausland Milliarden für Luftfirmen verballert um im Heimmarkt die Servicearbeitsplätze zu streichen, der schreit direkt danach. Ich kenne übrigens nur noch wenige, die ihren Anbieter nicht gewächselt haben sobald sie die Möglichkeit hatten. Warum, eben weil sie auch schon einiges mit der Telekom mitgemacht haben.
Allgemein
Geschwindigkeit
Verfügbarkeit
Kundenservice
Preis-/Leistung

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Zu diesem Bericht wurden bisher 1 Kommentar abgegeben

Kommentar von Detlef1977 20.04.2012 um 20:13 Uhr
Fazit: genieße jeden Tag den ich von dort weg bin

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