LTE-Anbieter

Bevor bekannte Provider den neuesten LTE-Mobilfunkstandard anbieten konnten, mussten die entsprechenden Mobilfunkfrequenzen ersteigert werden. Die vier LTE-Provider o2, Vodafone, die Deutsche Telekom und E-Plus zahlten insgesamt 4,38 Milliarden Euro für die entsprechenden Frequenzen. Die Vergabe der Frequenzen war jedoch mit einer Auflage verknüpft, sodass die LTE-Anbieter zuerst die ländlichen Regionen, die bislang kein schnelles Internet hatten, mit LTE versorgen sollten. Mehr

Die Deutsche Telekom begann mit dem Netzausbau gleich nach der Ersteigerung von 10 Frequenzblöcken mit dem Spektrum von 95 MHz. Inzwischen ist das LTE-Netz der Telekom in etwa 100 deutschen Städten verfügbar.
Auch Vodafone begann mit dem Ausbau direkt nach der Auktion, bei welcher Frequenzen von bis zu 94,9 MHz ersteigert wurden. Derzeit bietet Vodafone die größte LTE-Netzabdeckung, sodass in 120 deutschen Städten das Highspeed-Netz LTE zur Verfügung steht.
Das breiteste Frequenzspektrum ersteigerte o2. Nach Pilotnetzen in München sowie in ländlichen Regionen hat auch dieser Provider mit dem LTE-Ausbau begonnen. Im Gegensatz zu anderen LTE-Anbietern mussten fast keine neuen Mobilfunkmasten aufgestellt werden. Die UMTS-Masten wurden einfach über ein Softwareupdate auf den neuesten Stand gebracht.
E-Plus lässt sich in Sachen LTE im Vergleich zu den anderen Anbietern Zeit und hat erst letztes Jahr damit begonnen das Netz mit LTE aufzurüsten. Da aber während der zuletzt durchgeführten HSPA+-Aufrüstung auch die LTE-Unterstützung eingerichtet wurde, ist bald mit einem LTE-Angebot von E-Plus zu rechnen.

Weniger

Tabelle nach Anschluss-Art filtern:

Anbieter Stimmen
Vodafone (mobil)
3,1
5.428
T-Mobile (mobil)
3,3
5.150
O2 (mobil)
3,4
1.757
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